Nicht allein, aber trotzdem einsam.
Es gibt einige ehemalige Freundinnen, die ich vermisse. Denen ich mal ganz nah war. Welche mir jetzt fern sind, teilweise fremd. In meinem Fall gibt es für diese Veränderung keine konkreten Gründe, außer das Leben und welche Wege es eben manchmal geht. Gerade deswegen habe ich mich von "Dabei waren wir uns immer so nah" sehr gesehen gefühlt. In dem Roman begleiten wir Henri, Merle und Kathi, welche sich während ihres Studiums kennenlernten und sich gleich freundschaftlich verliebten. Doch Jahre später, zwischen Partnerschaften, Familienproblemen, Mutterschaft und Lebensentscheidungen, verliert sich das, was sie einst verbunden hat. Und so stellt sich die Frage: Was bedeutet uns eigentlich Freundschaft? Wie lassen wir alte wieder aufleben und wie finden wir vielleicht auch neue?
Jette Kötschau schafft es durch ihren Schreibstil, uns ganz nah an die einzelnen Figuren ranzuholen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von einer der drei Frauen. Sie alle führen völlig verschiedene Leben und beschäftigen sich mit verschiedenen Themen. Auch wenn bspw. Themen wie Mutterschaft noch lange kein Teil meiner Lebensrealität sind, habe ich all diese Gefühle, Gedanken, Ängste, Sorgen wirklich intensiv spüren können. Ich glaube, es lag daran, dass der Roman einfach aus dem Leben erzählt. Es passiert nichts "Aufregendes", nichts, was so nicht wirklich passieren könnte. Herni, Merle und Kathi sind drei Frauen, die theoretisch meine Nachbarinnen sein könnten. Aber auch wenn nichts "Aufregendes" passiert, ist der Roman weder zäh noch langweilig. Die Emotionen, die das Buch auslöst, und das Mitfiebern mit den Frauen, sorgte bei mir dafür, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dadurch, dass es auch ein eher kurzes Buch war, konnte ich es einfach in einem Rutsch durchlesen. Ein besonderes Highlight war für mich das Ende, denn es war auch einfach alltäglich.
Ich denke, es gibt viele Menschen, die sich in diesem Buch wiederfinden können. Viele Menschen, die sich nach dem Buch vielleicht etwas weniger einsam fühlen. Und ich wünschte, jeder würde dieses Buch lesen, um etwas mehr zu sein wie Hanna (wer das ist, werdet ihr selbst lesen müssen). Ich habe "Dabei waren wir uns doch so nah" wirklich geliebt. Ich habe die Schwere geliebt. Ich habe die Leichtigkeit geliebt. Und ich habe geliebt, dass ich mich bei dem Kölner-Setting gleich zohus gefühlt habe :)
Jette Kötschau schafft es durch ihren Schreibstil, uns ganz nah an die einzelnen Figuren ranzuholen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von einer der drei Frauen. Sie alle führen völlig verschiedene Leben und beschäftigen sich mit verschiedenen Themen. Auch wenn bspw. Themen wie Mutterschaft noch lange kein Teil meiner Lebensrealität sind, habe ich all diese Gefühle, Gedanken, Ängste, Sorgen wirklich intensiv spüren können. Ich glaube, es lag daran, dass der Roman einfach aus dem Leben erzählt. Es passiert nichts "Aufregendes", nichts, was so nicht wirklich passieren könnte. Herni, Merle und Kathi sind drei Frauen, die theoretisch meine Nachbarinnen sein könnten. Aber auch wenn nichts "Aufregendes" passiert, ist der Roman weder zäh noch langweilig. Die Emotionen, die das Buch auslöst, und das Mitfiebern mit den Frauen, sorgte bei mir dafür, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dadurch, dass es auch ein eher kurzes Buch war, konnte ich es einfach in einem Rutsch durchlesen. Ein besonderes Highlight war für mich das Ende, denn es war auch einfach alltäglich.
Ich denke, es gibt viele Menschen, die sich in diesem Buch wiederfinden können. Viele Menschen, die sich nach dem Buch vielleicht etwas weniger einsam fühlen. Und ich wünschte, jeder würde dieses Buch lesen, um etwas mehr zu sein wie Hanna (wer das ist, werdet ihr selbst lesen müssen). Ich habe "Dabei waren wir uns doch so nah" wirklich geliebt. Ich habe die Schwere geliebt. Ich habe die Leichtigkeit geliebt. Und ich habe geliebt, dass ich mich bei dem Kölner-Setting gleich zohus gefühlt habe :)