Und plötzlich kommt das Leben dazwischen
3,5 von 5 Sternen
„Dabei waren wir uns immer so nah“ von Jette Kötschau hat mir an sich ganz gut gefallen, auch wenn es mich jetzt nicht komplett umgehauen hat.
Ich fand es interessant, wie sich Henri, Merle und Katharina schon seit ihrer Studienzeit kennen und damals sehr eng miteinander befreundet sind, während sie sich später immer mehr in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Dieses Thema, was mit einer Freundschaft passiert, wenn irgendwann einfach das Leben dazwischenkommt, fand ich eigentlich am spannendsten. Auch die unterschiedlichen Lebenssituationen der drei fand ich interessant. Eine hat einen unerfüllten Kinderwunsch, eine möchte keine Kinder und eine hat ein Kind und ist mit ihrer Situation als Mutter selbst ziemlich am Struggeln. Dadurch bekommt man sehr unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Kinder und darauf, wie unterschiedlich die eigenen Lebensentwürfe sein können.
Ich konnte vieles davon grundsätzlich gut nachvollziehen, aber da ich selbst keine Kinder habe und aktuell auch keine möchte, konnte ich mich natürlich nicht unbedingt so stark in alle Situationen hineinversetzen. Ich fand es trotzdem interessant zu lesen. Gerade bei anderen Rezensionen hatte ich auch den Eindruck, dass das Buch besonders bei Müttern oder Menschen mit Kinderwunsch gut angekommen ist. Ich kann mir deshalb vorstellen, dass man sich in bestimmten Lebenssituationen noch einmal ganz anders in den Figuren wiederfindet.
Vor allem Merle und Katharina mochte ich als Figuren sehr gerne. Aber auch Henri fand ich deshalb interessant, weil sie sich ziemlich sicher ist, keine Kinder haben zu wollen. Dieses „Du kannst doch jetzt noch gar nicht wissen, ob du keine Kinder möchtest“ und dass von außen immer wieder erwartet wird, dass man seine Meinung irgendwann schon ändern wird, konnte ich dagegen sehr gut nachvollziehen.
Am Ende waren es für mich vor allem die Freundschaft und die drei unterschiedlichen Lebenswege, die das Buch interessant gemacht haben. Ich mochte die Figuren und fand es schön zu lesen, wie sich ihre Freundschaft mit der Zeit verändert, wenn plötzlich nicht mehr alle am gleichen Punkt im Leben stehen.
Insgesamt also ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe, das mich aber nicht so sehr gepackt hat, dass es für mehr als 3,5 Sterne gereicht hätte.
„Dabei waren wir uns immer so nah“ von Jette Kötschau hat mir an sich ganz gut gefallen, auch wenn es mich jetzt nicht komplett umgehauen hat.
Ich fand es interessant, wie sich Henri, Merle und Katharina schon seit ihrer Studienzeit kennen und damals sehr eng miteinander befreundet sind, während sie sich später immer mehr in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Dieses Thema, was mit einer Freundschaft passiert, wenn irgendwann einfach das Leben dazwischenkommt, fand ich eigentlich am spannendsten. Auch die unterschiedlichen Lebenssituationen der drei fand ich interessant. Eine hat einen unerfüllten Kinderwunsch, eine möchte keine Kinder und eine hat ein Kind und ist mit ihrer Situation als Mutter selbst ziemlich am Struggeln. Dadurch bekommt man sehr unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Kinder und darauf, wie unterschiedlich die eigenen Lebensentwürfe sein können.
Ich konnte vieles davon grundsätzlich gut nachvollziehen, aber da ich selbst keine Kinder habe und aktuell auch keine möchte, konnte ich mich natürlich nicht unbedingt so stark in alle Situationen hineinversetzen. Ich fand es trotzdem interessant zu lesen. Gerade bei anderen Rezensionen hatte ich auch den Eindruck, dass das Buch besonders bei Müttern oder Menschen mit Kinderwunsch gut angekommen ist. Ich kann mir deshalb vorstellen, dass man sich in bestimmten Lebenssituationen noch einmal ganz anders in den Figuren wiederfindet.
Vor allem Merle und Katharina mochte ich als Figuren sehr gerne. Aber auch Henri fand ich deshalb interessant, weil sie sich ziemlich sicher ist, keine Kinder haben zu wollen. Dieses „Du kannst doch jetzt noch gar nicht wissen, ob du keine Kinder möchtest“ und dass von außen immer wieder erwartet wird, dass man seine Meinung irgendwann schon ändern wird, konnte ich dagegen sehr gut nachvollziehen.
Am Ende waren es für mich vor allem die Freundschaft und die drei unterschiedlichen Lebenswege, die das Buch interessant gemacht haben. Ich mochte die Figuren und fand es schön zu lesen, wie sich ihre Freundschaft mit der Zeit verändert, wenn plötzlich nicht mehr alle am gleichen Punkt im Leben stehen.
Insgesamt also ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe, das mich aber nicht so sehr gepackt hat, dass es für mehr als 3,5 Sterne gereicht hätte.