Was uns trennt und was uns verbindet
Während ihrer Studienzeit waren Merle, Katharina und Henri unzertrennlich. Doch nun, mit Anfang 30, driften die drei Freundinnen immer weiter auseinander. Während Henri noch immer Partys feiert und ihren Traum vom eigenen Kino verfolgt, ist Merle Mutter geworden und verbringt einsame Tage und Nächte mit Baby Paul. Auch Katharina, die in einer Buchhandlung arbeitet, hat einen Kinderwunsch, aber in der seit zehn Jahren andauernden Beziehung mit Ole stehen dafür die Zeichen derzeit schlecht. Wird die Freundinnenschaft der drei Frauen trotz der unterschiedlichen Lebensrealitäten halten?
„Dabei waren wir uns immer so nah“ ist der Debütroman von Jette Kötschau.
Erzählt wird die Geschichte in 26 Kapiteln, eingeleitet von einem Prolog, in chronologischer Reihenfolge und aus wechselnder Perspektive: aus der Sicht von Merle, Henri und Katharina.
Der Roman zeigt auf, wie das typische Leben vieler Frauen mit Anfang 30 aussieht: Familiengründungen, Hausbau, Jobsuche, das Aufbauen neuer beruflicher Existenzen und Todesfälle in der Familie. Während andere Prioritäten in den Vordergrund drängen, bleibt weniger Zeit für Verabredungen und lange Gespräche. Die frühere Nähe weicht zunehmend Distanz.
Was macht das mit Freundinnenschaft? Wie kann es gelingen, das Bedürfnis nach Innigkeit und alter Vertrautheit zu erfüllen, obwohl der Alltag bereits voll ist? Diese Fragen wirft die Geschichte auf und bietet daher für viele einen Anknüpfungspunkt.
Die drei Protagonistinnen sind sympathisch und angenehm verschieden. Die Charaktere werden glaubhaft und lebensnah dargestellt. Die Gedanken und Gefühle der Frauen werden sehr gut deutlich.
Auf den rund 230 Seiten ist die Geschichte kurzweilig und berührend, wobei sie ohne übermäßige Dramatik oder Pathos auskommt. Die Handlung erscheint durchweg stimmig.
Nur auf den ersten Blick wirkt der Text schlicht und unspektakulär. Bei genauerer Betrachtung ist zu erkennen, dass der Schreibstil sehr einfühlsam und immer wieder bildstark ist.
Das Covermotiv mit dem Gemälde („Hochsommer“) von Edward B. Gordon ist optisch ansprechend und eignet sich gut, obwohl die dritte Person nur angedeutet wird. Der Titel passt hervorragend zum Inhalt.
Mein Fazit:
Mit „Dabei waren wir uns immer so nah“ hat Jette Kötschau einen gleichsam unterhaltsamen und nachdenklich stimmenden Roman geschrieben. Ein gelungenes Debüt!
„Dabei waren wir uns immer so nah“ ist der Debütroman von Jette Kötschau.
Erzählt wird die Geschichte in 26 Kapiteln, eingeleitet von einem Prolog, in chronologischer Reihenfolge und aus wechselnder Perspektive: aus der Sicht von Merle, Henri und Katharina.
Der Roman zeigt auf, wie das typische Leben vieler Frauen mit Anfang 30 aussieht: Familiengründungen, Hausbau, Jobsuche, das Aufbauen neuer beruflicher Existenzen und Todesfälle in der Familie. Während andere Prioritäten in den Vordergrund drängen, bleibt weniger Zeit für Verabredungen und lange Gespräche. Die frühere Nähe weicht zunehmend Distanz.
Was macht das mit Freundinnenschaft? Wie kann es gelingen, das Bedürfnis nach Innigkeit und alter Vertrautheit zu erfüllen, obwohl der Alltag bereits voll ist? Diese Fragen wirft die Geschichte auf und bietet daher für viele einen Anknüpfungspunkt.
Die drei Protagonistinnen sind sympathisch und angenehm verschieden. Die Charaktere werden glaubhaft und lebensnah dargestellt. Die Gedanken und Gefühle der Frauen werden sehr gut deutlich.
Auf den rund 230 Seiten ist die Geschichte kurzweilig und berührend, wobei sie ohne übermäßige Dramatik oder Pathos auskommt. Die Handlung erscheint durchweg stimmig.
Nur auf den ersten Blick wirkt der Text schlicht und unspektakulär. Bei genauerer Betrachtung ist zu erkennen, dass der Schreibstil sehr einfühlsam und immer wieder bildstark ist.
Das Covermotiv mit dem Gemälde („Hochsommer“) von Edward B. Gordon ist optisch ansprechend und eignet sich gut, obwohl die dritte Person nur angedeutet wird. Der Titel passt hervorragend zum Inhalt.
Mein Fazit:
Mit „Dabei waren wir uns immer so nah“ hat Jette Kötschau einen gleichsam unterhaltsamen und nachdenklich stimmenden Roman geschrieben. Ein gelungenes Debüt!