Wenn das Leben dazwischen kommt
„Früher hatte Merle sich einen Alltag ohne ihre Freundinnen nicht vorstellen können. Früher, früher, früher. Merle fragte sich, ob sie auf die Gegenwart irgendwann auch als früher zurückblicken würde, und was sie daran dann schöner finden würde als in der zukünftigen Gegenwart.“ S. 131
Drei Freundinnen, Anfang 30, die sich unbedingt einmal wieder sehen wollen und es einfach nicht schaffen. Und so ist eine jede auf ihre eigene Art einsam. So werden drei Geschichten erzählt: die von Henri, Merle und Katharina. Alle stehen an unterschiedlichen Punkten im Leben, es scheint mit den anderen nicht mehr so richtig zusammenzupassen.
Merle fühlt sich im Alltag als Mama mit ihrem kleinen Sohn gefangen und sehr einsam. Windeln, Beikost, Stillen und wenig Schlaf. Henri und Katharina würden es sowieso nicht verstehen. Währenddessen träumt Katharina seit längerem selbst von einem Kind, doch ihr Partner fühlt sich nicht bereit. Und Henri begleitet ihre Oma an ihren letzten Tagen im Krankenhaus. Zusammen mit ihrer alkoholabhängigen Mutter.
Dabei waren sie sich früher im Studium so nah. Damals. Als das Leben so leicht und unbeschwert schien.
Werden sich die drei wieder näher kommen oder hat das Leben dazwischengespielt?
Mich hat die Thematik sofort angesprochen. Denn mal ehrlich, wer kennt es nicht? Freundschaften verändern sich mit den Lebensumständen und brechen manchmal sogar komplett auseinander. Leider. Und dann stellt man fest, dass das ganze Leben sich verändert hat. Dass man soweit auseinander getrieben ist, dass es kein Zueinanderfinden mehr gibt. Weil das Leben dazwischen kommt.
Die wechselnde Erzählperspektive von Merle, Katharina und Henri verdeutlicht dies: man taucht in das jeweilige Leben, fiebert mit. Die jeweils anderen scheinen in dem Moment so fern. Dabei schafft es die Autorin, ein sehr reales Bild zu zeichnen. Vorallem zum Thema Mutterschaft und Kinderwunsch. Schön, dass es immer öfter ungeschönte Szenen in die Literatur schaffen. Besonders diese beide Themen, Kinderwunsch und Mutterschaft, verdienen in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit.
Ein tolles Buch über Freundschaft, Erwachsensein und den Gefühlen, mit denen man zurückbleibt.
Drei Freundinnen, Anfang 30, die sich unbedingt einmal wieder sehen wollen und es einfach nicht schaffen. Und so ist eine jede auf ihre eigene Art einsam. So werden drei Geschichten erzählt: die von Henri, Merle und Katharina. Alle stehen an unterschiedlichen Punkten im Leben, es scheint mit den anderen nicht mehr so richtig zusammenzupassen.
Merle fühlt sich im Alltag als Mama mit ihrem kleinen Sohn gefangen und sehr einsam. Windeln, Beikost, Stillen und wenig Schlaf. Henri und Katharina würden es sowieso nicht verstehen. Währenddessen träumt Katharina seit längerem selbst von einem Kind, doch ihr Partner fühlt sich nicht bereit. Und Henri begleitet ihre Oma an ihren letzten Tagen im Krankenhaus. Zusammen mit ihrer alkoholabhängigen Mutter.
Dabei waren sie sich früher im Studium so nah. Damals. Als das Leben so leicht und unbeschwert schien.
Werden sich die drei wieder näher kommen oder hat das Leben dazwischengespielt?
Mich hat die Thematik sofort angesprochen. Denn mal ehrlich, wer kennt es nicht? Freundschaften verändern sich mit den Lebensumständen und brechen manchmal sogar komplett auseinander. Leider. Und dann stellt man fest, dass das ganze Leben sich verändert hat. Dass man soweit auseinander getrieben ist, dass es kein Zueinanderfinden mehr gibt. Weil das Leben dazwischen kommt.
Die wechselnde Erzählperspektive von Merle, Katharina und Henri verdeutlicht dies: man taucht in das jeweilige Leben, fiebert mit. Die jeweils anderen scheinen in dem Moment so fern. Dabei schafft es die Autorin, ein sehr reales Bild zu zeichnen. Vorallem zum Thema Mutterschaft und Kinderwunsch. Schön, dass es immer öfter ungeschönte Szenen in die Literatur schaffen. Besonders diese beide Themen, Kinderwunsch und Mutterschaft, verdienen in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit.
Ein tolles Buch über Freundschaft, Erwachsensein und den Gefühlen, mit denen man zurückbleibt.