Wenn Freundschaften Erwachsen werden
Mit Dabei waren wir uns immer so nah erzählt Jette Köttchau die Geschichte von drei Freundinnen Anfang dreißig, die an ganz unterschiedlichen Punkten ihres Lebens stehen. Während die eine versucht, Familie, Ehe und die Herausforderungen des Mutterseins unter einen Hut zu bekommen, wünscht sich die zweite sehnlichst ein Kind und wird immer wieder von ihrem langjährigen Partner vertröstet. Die dritte lebt als Single ihr eigenes Leben, arbeitet in einer Buchhandlung und verfolgt den Traum eines kleinen Programmkinos. Gleichzeitig begleitet der Roman Themen wie Abschied, Verlust und die Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt.
Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die Figuren und ihre Lebenssituationen dargestellt werden. Mit Anfang dreißig befinde ich mich selbst in einer ähnlichen Lebensphase und habe mich in vielen Gedanken und Gefühlen der Protagonistinnen wiedererkannt. Vor allem die Veränderungen von Freundschaften, die unterschiedlichen Lebensentwürfe und die Frage, wie man trotz wachsender Verpflichtungen miteinander verbunden bleibt, haben mich oft berührt. Das Buch hat bei mir mehrfach emotionale Momente ausgelöst und zum Nachdenken angeregt.
Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Die Figuren wirken glaubwürdig und nahbar, ihre Sorgen und Wünsche nachvollziehbar. Besonders gelungen fand ich, dass keine der Frauen als „richtig“ oder „falsch“ dargestellt wird. Stattdessen zeigt die Autorin, wie unterschiedlich Lebenswege verlaufen können und welche Herausforderungen jede dieser Entscheidungen mit sich bringt.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass das Thema Kinderwunsch und Mutterschaft einen sehr großen Raum einnimmt. Obwohl das in dieser Lebensphase vieler Menschen absolut realistisch ist und zur Geschichte passt, hätte ich es spannend gefunden, wenn andere Themen und Lebensentwürfe etwas mehr Platz bekommen hätten.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt hervorragend zur Stimmung des Romans. Es vermittelt bereits die leise Melancholie und Wärme, die sich auch durch die Geschichte ziehen.
Fazit: Ein einfühlsamer, ehrlicher Roman über Freundschaft, Lebensentscheidungen und die Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Besonders Leser*innen um die dreißig werden sich in vielen Situationen wiederfinden. Trotz kleiner Kritikpunkte hat mich das Buch emotional erreicht und sehr gut unterhalten.
Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die Figuren und ihre Lebenssituationen dargestellt werden. Mit Anfang dreißig befinde ich mich selbst in einer ähnlichen Lebensphase und habe mich in vielen Gedanken und Gefühlen der Protagonistinnen wiedererkannt. Vor allem die Veränderungen von Freundschaften, die unterschiedlichen Lebensentwürfe und die Frage, wie man trotz wachsender Verpflichtungen miteinander verbunden bleibt, haben mich oft berührt. Das Buch hat bei mir mehrfach emotionale Momente ausgelöst und zum Nachdenken angeregt.
Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Die Figuren wirken glaubwürdig und nahbar, ihre Sorgen und Wünsche nachvollziehbar. Besonders gelungen fand ich, dass keine der Frauen als „richtig“ oder „falsch“ dargestellt wird. Stattdessen zeigt die Autorin, wie unterschiedlich Lebenswege verlaufen können und welche Herausforderungen jede dieser Entscheidungen mit sich bringt.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass das Thema Kinderwunsch und Mutterschaft einen sehr großen Raum einnimmt. Obwohl das in dieser Lebensphase vieler Menschen absolut realistisch ist und zur Geschichte passt, hätte ich es spannend gefunden, wenn andere Themen und Lebensentwürfe etwas mehr Platz bekommen hätten.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt hervorragend zur Stimmung des Romans. Es vermittelt bereits die leise Melancholie und Wärme, die sich auch durch die Geschichte ziehen.
Fazit: Ein einfühlsamer, ehrlicher Roman über Freundschaft, Lebensentscheidungen und die Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Besonders Leser*innen um die dreißig werden sich in vielen Situationen wiederfinden. Trotz kleiner Kritikpunkte hat mich das Buch emotional erreicht und sehr gut unterhalten.