Wenn Freundschaften sich verändern
Der Roman "Dabei waren wir uns immer so nah" von Jette Kötschau erschien am 17. Juli 2026 im Rowohlt Kindler Verlag. Auf 240 Seiten begleiten wir die drei Freundinnen Henri, Merle und Katharina, die während ihres Studiums nahezu jeden Tag miteinander verbringen. Sie sind überzeugt, dass sich an ihrer Freundschaft auch nach dem Studium nichts ändern wird.
Doch mit dem Ende des Studiums verändert sich auch ihr Leben. Partnerschaften, Kinder und berufliche Verpflichtungen nehmen immer mehr Raum ein und plötzlich wird es schwieriger, gemeinsame Zeit zu finden. Die drei beginnen, sich auseinanderzuleben, ohne dass ihre Freundschaft für sie deshalb weniger wichtig wird.
Am meisten konnte ich mich mit Merle identifizieren. Sie hat mit ihrem Mann ein gemeinsames Kind und trotzdem häufig das Gefühl, mit der Verantwortung allein zu sein. Sie musste erst lernen, ihren Mann stärker in die Pflicht zu nehmen und nicht automatisch alles selbst zu übernehmen.
Auch die anderen beiden Freundinnen haben mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen. Kathi wünscht sich ein Kind, während ihr Freund die Entscheidung darüber immer wieder vor sich herschiebt. Henri wiederum muss sich mit einer schwierigen Familiengeschichte und dem Verlust eines geliebten Menschen auseinandersetzen.
Mir hat gefallen, wie lebensnah die verschiedenen Themen erzählt werden. Es sind keine außergewöhnlichen Probleme, sondern Situationen, die vielen Menschen bekannt vorkommen dürften. Gerade dadurch wirken die drei Frauen sehr authentisch und man findet schnell eigene Erfahrungen oder Gedanken in ihren Geschichten wieder.
"Dabei waren wir uns immer so nah" ist ein ruhiger und lebensnaher Roman über Freundschaft, Beziehungen und die Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Eine Empfehlung für alle, die gerne Geschichten über ganz normale Lebenssituationen und die Frage lesen, wie Freundschaften bestehen bleiben, wenn sich das eigene Leben verändert.
Doch mit dem Ende des Studiums verändert sich auch ihr Leben. Partnerschaften, Kinder und berufliche Verpflichtungen nehmen immer mehr Raum ein und plötzlich wird es schwieriger, gemeinsame Zeit zu finden. Die drei beginnen, sich auseinanderzuleben, ohne dass ihre Freundschaft für sie deshalb weniger wichtig wird.
Am meisten konnte ich mich mit Merle identifizieren. Sie hat mit ihrem Mann ein gemeinsames Kind und trotzdem häufig das Gefühl, mit der Verantwortung allein zu sein. Sie musste erst lernen, ihren Mann stärker in die Pflicht zu nehmen und nicht automatisch alles selbst zu übernehmen.
Auch die anderen beiden Freundinnen haben mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen. Kathi wünscht sich ein Kind, während ihr Freund die Entscheidung darüber immer wieder vor sich herschiebt. Henri wiederum muss sich mit einer schwierigen Familiengeschichte und dem Verlust eines geliebten Menschen auseinandersetzen.
Mir hat gefallen, wie lebensnah die verschiedenen Themen erzählt werden. Es sind keine außergewöhnlichen Probleme, sondern Situationen, die vielen Menschen bekannt vorkommen dürften. Gerade dadurch wirken die drei Frauen sehr authentisch und man findet schnell eigene Erfahrungen oder Gedanken in ihren Geschichten wieder.
"Dabei waren wir uns immer so nah" ist ein ruhiger und lebensnaher Roman über Freundschaft, Beziehungen und die Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Eine Empfehlung für alle, die gerne Geschichten über ganz normale Lebenssituationen und die Frage lesen, wie Freundschaften bestehen bleiben, wenn sich das eigene Leben verändert.