Wie können Freundinnenschaften mitwachsen?
Mit ihrem Debütroman „Dabei waren wir uns immer so nah“ wirft Jette Kötschau eine Frage auf, die uns wohl alle mehr oder weniger, nicht nur aber vermutlich besonders, in den Dreißigern beschäftigt: Wie können Freund(innen)schaften konserviert werden, wenn wir durch unterschiedliche Lebensrealitäten auseinander driften zu drohen?
Mit Merle, Katharina und Henri zeichnet Jette Kötschau drei authentische Protagonistinnen, aus deren jeweiliger Sicht in abwechselnden Kapiteln die Welt betrachtet wird. Jede trägt ihre eigenen inneren Konflikte aus, die vor allem Themen wie Mutterschaft und Identität, Verlust und Trauer sowie Entfremdung und Trennung betreffen. (Hinweis: Hinsichtlich des Themas Tod durch Krebserkrankung hätte ich mir eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches gewünscht.) Der einfühlsame und nahbare Schreibstil ermöglicht ein müheloses Einlassen auf die unterschiedlichen Innenwelten der Frauen, sodass ein angenehmer Lesefluss entstehen kann.
Es handelt sich um einen leisen, unaufgeregten Roman, der ein wichtiges und viel zu wenig besprochenes Thema aufgreift, dabei ohne dramatische Wendungen auskommt und stattdessen durch seine feinen Beobachtungen besticht. Ich spreche eine solide Leseempfehlung aus.
Mit Merle, Katharina und Henri zeichnet Jette Kötschau drei authentische Protagonistinnen, aus deren jeweiliger Sicht in abwechselnden Kapiteln die Welt betrachtet wird. Jede trägt ihre eigenen inneren Konflikte aus, die vor allem Themen wie Mutterschaft und Identität, Verlust und Trauer sowie Entfremdung und Trennung betreffen. (Hinweis: Hinsichtlich des Themas Tod durch Krebserkrankung hätte ich mir eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches gewünscht.) Der einfühlsame und nahbare Schreibstil ermöglicht ein müheloses Einlassen auf die unterschiedlichen Innenwelten der Frauen, sodass ein angenehmer Lesefluss entstehen kann.
Es handelt sich um einen leisen, unaufgeregten Roman, der ein wichtiges und viel zu wenig besprochenes Thema aufgreift, dabei ohne dramatische Wendungen auskommt und stattdessen durch seine feinen Beobachtungen besticht. Ich spreche eine solide Leseempfehlung aus.