Heldin mit eigenen Regeln?!
Ich geb’s zu: Ich bin seit Jahren Fan von Melanie Raabe. Deshalb war für mich ziemlich schnell klar, dass ich auch Daisy lesen muss. Und was soll ich sagen? Schon nach den ersten Seiten war ich wieder komplett drin.
Luca ist wirklich mal eine Hauptfigur, die aus der Reihe tanzt. Tagsüber erfolgreiche Anwältin, nachts eine Art moderne Rächerin, die Menschen heimsucht, die zwar nie gegen Gesetze verstoßen haben, aber anderen das Leben zur Hölle machen. Statt Gewalt setzt sie auf ziemlich kreative Denkzettel – Vogelspinnen für eine Spinnenphobikerin oder eine Glitzerbombe für einen selbsternannten Macho. Allein diese Ideen haben mich mehr als einmal grinsen lassen.
Was ich an Melanie Raabe so mag, ist dieses Talent, Figuren zu erschaffen, die Ecken und Kanten haben. Luca ist weder die klassische Heldin noch einfach nur die coole Rächerin. Sie wirkt kontrolliert, klug und schlagfertig, gleichzeitig merkt man aber ziemlich schnell, dass da alte Wunden unter der Oberfläche schlummern. Ich möchte unbedingt wissen, was damals passiert ist und warum der Sommer für sie etwas ist, das sie am liebsten aus dem Kalender streichen würde.
Besonders gefallen hat mir auch der lockere Ton. Trotz der düsteren Themen blitzt immer wieder trockener Humor auf.
Und dann dieses Ende der Leseprobe … ernsthaft? Da legt jemand in der ganzen Stadt Plakate auf, die ganz offensichtlich Luca meinen. Das ist genau die Art von Cliffhanger, bei der man das Buch am liebsten sofort weiterlesen würde.
Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut. Es wirkt schlicht, aber genau das macht es so wirkungsvoll. Die dunklen Farben und die geheimnisvolle Gestaltung passen perfekt zu der Stimmung der Geschichte. Es schreit nicht laut “Thriller”, sondern macht eher neugierig – und genau das finde ich gelungen.
Für mich macht Daisy bislang genau das, was ich mir von einem Melanie-Raabe-Roman erhoffe: ungewöhnliche Figuren, ein Sog, der einen immer weiterzieht, und das Gefühl, dass hinter jeder Seite noch irgendein Geheimnis wartet. Ich bin jedenfalls mehr als bereit herauszufinden, was Daisy eigentlich mit all dem zu tun hat.
Luca ist wirklich mal eine Hauptfigur, die aus der Reihe tanzt. Tagsüber erfolgreiche Anwältin, nachts eine Art moderne Rächerin, die Menschen heimsucht, die zwar nie gegen Gesetze verstoßen haben, aber anderen das Leben zur Hölle machen. Statt Gewalt setzt sie auf ziemlich kreative Denkzettel – Vogelspinnen für eine Spinnenphobikerin oder eine Glitzerbombe für einen selbsternannten Macho. Allein diese Ideen haben mich mehr als einmal grinsen lassen.
Was ich an Melanie Raabe so mag, ist dieses Talent, Figuren zu erschaffen, die Ecken und Kanten haben. Luca ist weder die klassische Heldin noch einfach nur die coole Rächerin. Sie wirkt kontrolliert, klug und schlagfertig, gleichzeitig merkt man aber ziemlich schnell, dass da alte Wunden unter der Oberfläche schlummern. Ich möchte unbedingt wissen, was damals passiert ist und warum der Sommer für sie etwas ist, das sie am liebsten aus dem Kalender streichen würde.
Besonders gefallen hat mir auch der lockere Ton. Trotz der düsteren Themen blitzt immer wieder trockener Humor auf.
Und dann dieses Ende der Leseprobe … ernsthaft? Da legt jemand in der ganzen Stadt Plakate auf, die ganz offensichtlich Luca meinen. Das ist genau die Art von Cliffhanger, bei der man das Buch am liebsten sofort weiterlesen würde.
Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut. Es wirkt schlicht, aber genau das macht es so wirkungsvoll. Die dunklen Farben und die geheimnisvolle Gestaltung passen perfekt zu der Stimmung der Geschichte. Es schreit nicht laut “Thriller”, sondern macht eher neugierig – und genau das finde ich gelungen.
Für mich macht Daisy bislang genau das, was ich mir von einem Melanie-Raabe-Roman erhoffe: ungewöhnliche Figuren, ein Sog, der einen immer weiterzieht, und das Gefühl, dass hinter jeder Seite noch irgendein Geheimnis wartet. Ich bin jedenfalls mehr als bereit herauszufinden, was Daisy eigentlich mit all dem zu tun hat.