Luca scheint recht unauffällig – aber nur auf den ersten Blick
Schon auf den ersten Seiten hat mich Luca als Hauptfigur neugierig gemacht. Tagsüber wirkt sie wie eine ganz normale, erfolgreiche Anwältin: Sie arbeitet viel, lebt allein in einer kleinen Berliner Wohnung und verbringt ihre Freizeit mit Büchern, Musik, Schach und Kampfsport. Gleichzeitig führt sie jedoch ein geheimes Doppelleben. Nachts bricht sie bei Menschen ein, die anderen großes Leid zugefügt haben, dafür aber nie zur Verantwortung gezogen wurden. Dabei hinterlässt sie stets ein Gänseblümchen als ihr persönliches Markenzeichen.
Besonders spannend finde ich den Gegensatz zwischen Lucas Alltag und ihren nächtlichen Aktionen. Im Büro erscheint sie aufmerksam, höflich und hilfsbereit. Sie bringt dem Portier jeden Morgen einen Kaffee mit und kümmert sich gewissenhaft um ihre Mandanten. Nachts trägt sie dagegen Sturmhaube, schwarzen Jumpsuit und Combat Boots. Dann plant sie ihre Einsätze genau und nutzt die Ängste und Schwächen ihrer Opfer, um ihnen das Gefühl von Sicherheit zu nehmen.
Trotz ihrer illegalen Handlungen wirkt Luca nicht wie eine kalte oder rücksichtslose Person. Sie handelt aus einem starken Gerechtigkeitsempfinden heraus. Für sie gibt es Menschen, die zwar nicht gegen ein konkretes Gesetz verstoßen haben, aber trotzdem Schuld am Leid anderer tragen. Der Satz „Es gibt kein Gesetz gegen Bosheit. Aber es gibt mich“ beschreibt ihre Haltung besonders gut. Gleichzeitig wird deutlich, dass ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit gefährlich sind. Sie entscheidet allein, wer schuldig ist und welche Strafe angemessen erscheint. Dadurch bewegt sie sich moralisch in einem Graubereich.
Die Geschichte beginnt sofort spannend, da Luca bei einem Einbruch beinahe erwischt wird. Ihre Flucht aus der Villa von Claudia Sauer ist hektisch und nervenaufreibend. Besonders problematisch ist, dass sie ihre Sporttasche mit dem Einbruchswerkzeug zurücklassen muss. Obwohl Luca sich selbst einredet, keine Spuren hinterlassen zu haben, spürt man ihre Unsicherheit. Als später überall in Berlin Plakate auftauchen, auf denen eine geheimnisvolle Frau mit schwarzem Jumpsuit, Sturmhaube und Combat Boots gesucht wird, fühlt sie sich direkt angesprochen. Von diesem Moment an beginnt für sie ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.
Gut gefallen hat mir auch, dass Luca nicht nur als starke und mutige Rächerin dargestellt wird. Sie hat Ängste, leidet unter Erinnerungen an ihre Vergangenheit und verbindet den Sommer mit etwas Schrecklichem. Die Rückblenden in ihre Jugend und die immer wieder auftauchenden Krähen lassen vermuten, dass sie ein traumatisches Erlebnis verdrängt. Dadurch wirkt sie verletzlich und menschlich. Man möchte unbedingt erfahren, was damals passiert ist und wie dieses Erlebnis mit ihrem heutigen Verhalten zusammenhängt.
Der Schreibstil ist direkt, modern und leicht zu lesen. Durch die Ich-Perspektive erlebt man Lucas Gedanken und Gefühle unmittelbar mit. Ihre trockenen Kommentare und ihr teilweise schwarzer Humor lockern die düstere Handlung auf. Gleichzeitig sorgen kurze Sätze und schnelle Szenenwechsel besonders während ihrer nächtlichen Einsätze für Spannung.
Insgesamt hat der Thrilleranfang bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Luca ist eine ungewöhnliche, widersprüchliche und interessante Hauptfigur. Einerseits kann ich ihren Wunsch nach Gerechtigkeit nachvollziehen, andererseits überschreitet sie eindeutig Grenzen. Gerade dieser Konflikt macht die Geschichte für mich reizvoll. Die geheimnisvollen Plakate, Lucas Vergangenheit und die Frage, wer sie verfolgt, sorgen dafür, dass ich gerne weiterlesen möchte.
Besonders spannend finde ich den Gegensatz zwischen Lucas Alltag und ihren nächtlichen Aktionen. Im Büro erscheint sie aufmerksam, höflich und hilfsbereit. Sie bringt dem Portier jeden Morgen einen Kaffee mit und kümmert sich gewissenhaft um ihre Mandanten. Nachts trägt sie dagegen Sturmhaube, schwarzen Jumpsuit und Combat Boots. Dann plant sie ihre Einsätze genau und nutzt die Ängste und Schwächen ihrer Opfer, um ihnen das Gefühl von Sicherheit zu nehmen.
Trotz ihrer illegalen Handlungen wirkt Luca nicht wie eine kalte oder rücksichtslose Person. Sie handelt aus einem starken Gerechtigkeitsempfinden heraus. Für sie gibt es Menschen, die zwar nicht gegen ein konkretes Gesetz verstoßen haben, aber trotzdem Schuld am Leid anderer tragen. Der Satz „Es gibt kein Gesetz gegen Bosheit. Aber es gibt mich“ beschreibt ihre Haltung besonders gut. Gleichzeitig wird deutlich, dass ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit gefährlich sind. Sie entscheidet allein, wer schuldig ist und welche Strafe angemessen erscheint. Dadurch bewegt sie sich moralisch in einem Graubereich.
Die Geschichte beginnt sofort spannend, da Luca bei einem Einbruch beinahe erwischt wird. Ihre Flucht aus der Villa von Claudia Sauer ist hektisch und nervenaufreibend. Besonders problematisch ist, dass sie ihre Sporttasche mit dem Einbruchswerkzeug zurücklassen muss. Obwohl Luca sich selbst einredet, keine Spuren hinterlassen zu haben, spürt man ihre Unsicherheit. Als später überall in Berlin Plakate auftauchen, auf denen eine geheimnisvolle Frau mit schwarzem Jumpsuit, Sturmhaube und Combat Boots gesucht wird, fühlt sie sich direkt angesprochen. Von diesem Moment an beginnt für sie ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.
Gut gefallen hat mir auch, dass Luca nicht nur als starke und mutige Rächerin dargestellt wird. Sie hat Ängste, leidet unter Erinnerungen an ihre Vergangenheit und verbindet den Sommer mit etwas Schrecklichem. Die Rückblenden in ihre Jugend und die immer wieder auftauchenden Krähen lassen vermuten, dass sie ein traumatisches Erlebnis verdrängt. Dadurch wirkt sie verletzlich und menschlich. Man möchte unbedingt erfahren, was damals passiert ist und wie dieses Erlebnis mit ihrem heutigen Verhalten zusammenhängt.
Der Schreibstil ist direkt, modern und leicht zu lesen. Durch die Ich-Perspektive erlebt man Lucas Gedanken und Gefühle unmittelbar mit. Ihre trockenen Kommentare und ihr teilweise schwarzer Humor lockern die düstere Handlung auf. Gleichzeitig sorgen kurze Sätze und schnelle Szenenwechsel besonders während ihrer nächtlichen Einsätze für Spannung.
Insgesamt hat der Thrilleranfang bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Luca ist eine ungewöhnliche, widersprüchliche und interessante Hauptfigur. Einerseits kann ich ihren Wunsch nach Gerechtigkeit nachvollziehen, andererseits überschreitet sie eindeutig Grenzen. Gerade dieser Konflikt macht die Geschichte für mich reizvoll. Die geheimnisvollen Plakate, Lucas Vergangenheit und die Frage, wer sie verfolgt, sorgen dafür, dass ich gerne weiterlesen möchte.