Luca ist tagsüber Anwältin, nachts bricht sie in Villen ein und lässt Vogelspinnen frei oder schickt homophoben Podcastern Glitzerbomben. Das Konzept find ich gut. Endlich mal jemand, der Reiche und Widerliche trifft, die sonst straflos davonkommen. Der Einbruch bei der Boulevard-Chefredakteurin zu Beginn ist spannend geschrieben, aber die Sprache ist mir oft zu ausgewalzt, jeder Gedanke wird dreimal erklärt. Dass am Ende plötzlich Stalker-Plakate mit ihrer Beschreibung auftauchen, macht mich aber neugierig: Wer ist da wirklich hinter ihr her?