Zwischen pinkem Cover und NervenkitzeL

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Um ehrlich zu sein, konnte ich mit dem Titel im ersten Moment nicht viel anfangen und musste erst mal genau hinschauen, während das Cover durch das Gesicht einer Frau zwar etwas unheimlich, aber dank der krassen Farbkombi aus Pink und Schwarz sofort ein echter Hingucker war. Die Leseprobe hat mich dann aber direkt reingezogen, weil es um ein packendes Doppelleben geht: Tagsüber rackert die Protagonistin als taffe Anwältin, und nachts zieht sie als Selbstjustiz-Rächerin los, um fiesen Leuten mit schrägen Aktionen wie Vogelspinnen oder Glitzerbomben den Schreck ihres Lebens einzupflanzen. Das Ganze liest sich total flüssig und in einer angenehmen Alltagssprache, ohne komplizierte Fachbegriffe, und punktet mit sympathischen Macken wie ihrem Hass auf den Sommer. Am Ende sorgt ein richtig cooler Twist mit mysteriösen Plakaten in der Stadt für maximale Spannung, sodass man das Buch am liebsten sofort weiterlesen möchte.