Der unsichtbare Gegner
Im Zentrum des Buches steht Luca, die nachts auf ihre eigene Art und Weise für Gerechtigkeit sorgt. Wie dies genau geschieht, wird nicht weiter vertieft, sondern nur zu Beginn thematisiert. Denn hier begleiten wir sie bei ihrem aktuellen Einsatz, der schiefzugehen droht und sie beinahe auffliegen lässt.
Was sich im weiteren Verlauf daraus entwickelt, gleicht einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel. Denn plötzlich fühlt sich Luca verfolgt. Die Rollen scheinen sich umzukehren, und aus der Jägerin wird die Gejagte. Doch woher kommt diese Bedrohung? Ist sie überhaupt real? Und wer könnte es auf sie abgesehen haben? Ist bei ihrem letzten missglückten Einsatz vielleicht ihre Identität enttarnt worden? Obwohl diese Bedrohung zunächst nicht greifbar und eher diffus ist, weiß Melanie Raabe dieses unterschwellige Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung zu vermitteln.
Plötzlich stehen zahlreiche Fragen im Raum. Dabei geht es nicht nur um die Identität der Person, die Luca offenbar ins Visier genommen hat. Vor allem die Ungewissheit über deren Absichten sorgt für Gänsehaut. Auch die Frage, was diese Person erreichen möchte und wie weit sie bereit ist, dafür zu gehen, verstärkt dieses ungute Gefühl und Unbehagen.
Bei manchen Büchern verfügen wir Leser über einen Wissensvorsprung gegenüber den Protagonisten. Dies ist hier nicht der Fall. Deswegen habe ich diese diffuse Bedrohungslage genauso gespürt wie Luca. Die Situation hat mich gefangen genommen, sodass ich das Buch als sehr kurzweilig empfunden habe. Dass der Thriller ohne blutige Szenen auskommt und die Autorin es dennoch schafft, eine geheimnisvolle und teilweise unheimliche Atmosphäre zu schaffen, ist ein weiterer Pluspunkt.
Luca ist eine engagierte Person, die ein starkes Gerechtigkeitsempfinden hat. Gerade weil sie Anwältin ist und nicht alle Vergehen rechtlich geahndet werden können, will sie auf komplett unblutige Art und Weise für Gerechtigkeit bzw. ein Umdenken sorgen. Dabei mag ihr Vorgehen nicht legal sein, aber sie geht clever vor, indem sie sich für jeden einen individuellen Denkzettel überlegt, der sie dazu bringen soll, ihr Handeln künftig zu hinterfragen. Dabei darf man sich als Leser durchaus die Frage stellen, ob man das Gesetz brechen darf, wenn man dadurch eine gefühlte Ungerechtigkeit korrigiert.
Für zusätzliche Tiefe sorgen die Rückblenden. Hier erfährt man nach und nach, wie Luca zu ihrer ungewöhnlichen Mission gekommen ist und warum sie trotz aller Risiken seit Jahren daran festhält. Hierdurch werden ihre Beweggründe nachvollziehbar, und man fiebert mit ihr.
Wahrscheinlich kann man an jedem Buch einen Kritikpunkt finden, wenn man nur lange genug danach sucht. Deswegen wäre mein einziger Punkt das Motiv bzw. die Intention des Täters, die ich fragwürdig finde. Aber ich kann mit der hier gegebenen Erklärung durchaus leben. Deswegen gebe ich dem Buch sehr gerne die vollen 5 Sterne.
Was sich im weiteren Verlauf daraus entwickelt, gleicht einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel. Denn plötzlich fühlt sich Luca verfolgt. Die Rollen scheinen sich umzukehren, und aus der Jägerin wird die Gejagte. Doch woher kommt diese Bedrohung? Ist sie überhaupt real? Und wer könnte es auf sie abgesehen haben? Ist bei ihrem letzten missglückten Einsatz vielleicht ihre Identität enttarnt worden? Obwohl diese Bedrohung zunächst nicht greifbar und eher diffus ist, weiß Melanie Raabe dieses unterschwellige Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung zu vermitteln.
Plötzlich stehen zahlreiche Fragen im Raum. Dabei geht es nicht nur um die Identität der Person, die Luca offenbar ins Visier genommen hat. Vor allem die Ungewissheit über deren Absichten sorgt für Gänsehaut. Auch die Frage, was diese Person erreichen möchte und wie weit sie bereit ist, dafür zu gehen, verstärkt dieses ungute Gefühl und Unbehagen.
Bei manchen Büchern verfügen wir Leser über einen Wissensvorsprung gegenüber den Protagonisten. Dies ist hier nicht der Fall. Deswegen habe ich diese diffuse Bedrohungslage genauso gespürt wie Luca. Die Situation hat mich gefangen genommen, sodass ich das Buch als sehr kurzweilig empfunden habe. Dass der Thriller ohne blutige Szenen auskommt und die Autorin es dennoch schafft, eine geheimnisvolle und teilweise unheimliche Atmosphäre zu schaffen, ist ein weiterer Pluspunkt.
Luca ist eine engagierte Person, die ein starkes Gerechtigkeitsempfinden hat. Gerade weil sie Anwältin ist und nicht alle Vergehen rechtlich geahndet werden können, will sie auf komplett unblutige Art und Weise für Gerechtigkeit bzw. ein Umdenken sorgen. Dabei mag ihr Vorgehen nicht legal sein, aber sie geht clever vor, indem sie sich für jeden einen individuellen Denkzettel überlegt, der sie dazu bringen soll, ihr Handeln künftig zu hinterfragen. Dabei darf man sich als Leser durchaus die Frage stellen, ob man das Gesetz brechen darf, wenn man dadurch eine gefühlte Ungerechtigkeit korrigiert.
Für zusätzliche Tiefe sorgen die Rückblenden. Hier erfährt man nach und nach, wie Luca zu ihrer ungewöhnlichen Mission gekommen ist und warum sie trotz aller Risiken seit Jahren daran festhält. Hierdurch werden ihre Beweggründe nachvollziehbar, und man fiebert mit ihr.
Wahrscheinlich kann man an jedem Buch einen Kritikpunkt finden, wenn man nur lange genug danach sucht. Deswegen wäre mein einziger Punkt das Motiv bzw. die Intention des Täters, die ich fragwürdig finde. Aber ich kann mit der hier gegebenen Erklärung durchaus leben. Deswegen gebe ich dem Buch sehr gerne die vollen 5 Sterne.