Einen soliden Thriller mit spannender Idee
Die Grundidee von Daisy hat mich direkt neugierig gemacht. Luca ist 34 Jahre alt, Anwältin und führt ein Doppelleben. Während sie tagsüber in einer Berliner Kanzlei arbeitet, sorgt sie nachts auf ihre ganz eigene Art für Gerechtigkeit. Menschen, die ihrer Meinung nach mit etwas Bösem davongekommen sind, bekommen von ihr einen Denkzettel. Dabei hinterlässt sie immer ein Gänseblümchen. Doch irgendwann scheint jemand ihr Geheimnis zu kennen und plötzlich wird Luca selbst zur Gejagten.
Der Schreibstil von Melanie Raabe hat mir gut gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig und sehr bildhaft und besonders das Rätseln hat mir Spaß gemacht. Immer wieder hatte ich jemanden anderen im Verdacht, habe meine Theorien verworfen und neue aufgestellt. Einige Wendungen fand ich wirklich gut gesetzt.
Trotzdem bin ich insgesamt etwas zwiegespalten. Mit Lucas Art, für Gerechtigkeit zu sorgen, konnte ich mich nicht immer identifizieren und auch zu ihr selbst habe ich nicht so richtig einen Zugang gefunden. Sie war mir weder unsympathisch noch besonders sympathisch, sondern blieb für mich eher neutral. Im Laufe der Geschichte versteht man zwar immer besser, woher ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn kommt, trotzdem hat mich dieser Teil der Geschichte nicht vollständig abgeholt.
Gut gefallen hat mir außerdem der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, durch den nach und nach mehr Hintergründe ans Licht kommen. Spannung war definitiv vorhanden, für mich persönlich wurde Daisy allerdings nicht zu dem Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Insgesamt ein solider und unterhaltsamer Thriller mit einer interessanten Grundidee, einem angenehmen Schreibstil und einigen gelungenen Wendungen, der mich persönlich aber nicht ganz zu 100 Prozent überzeugen konnte.
⭐⭐⭐✨ 3,5 von 5 Sternen
Der Schreibstil von Melanie Raabe hat mir gut gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig und sehr bildhaft und besonders das Rätseln hat mir Spaß gemacht. Immer wieder hatte ich jemanden anderen im Verdacht, habe meine Theorien verworfen und neue aufgestellt. Einige Wendungen fand ich wirklich gut gesetzt.
Trotzdem bin ich insgesamt etwas zwiegespalten. Mit Lucas Art, für Gerechtigkeit zu sorgen, konnte ich mich nicht immer identifizieren und auch zu ihr selbst habe ich nicht so richtig einen Zugang gefunden. Sie war mir weder unsympathisch noch besonders sympathisch, sondern blieb für mich eher neutral. Im Laufe der Geschichte versteht man zwar immer besser, woher ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn kommt, trotzdem hat mich dieser Teil der Geschichte nicht vollständig abgeholt.
Gut gefallen hat mir außerdem der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, durch den nach und nach mehr Hintergründe ans Licht kommen. Spannung war definitiv vorhanden, für mich persönlich wurde Daisy allerdings nicht zu dem Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Insgesamt ein solider und unterhaltsamer Thriller mit einer interessanten Grundidee, einem angenehmen Schreibstil und einigen gelungenen Wendungen, der mich persönlich aber nicht ganz zu 100 Prozent überzeugen konnte.
⭐⭐⭐✨ 3,5 von 5 Sternen