Recht und Gerechtigkeit

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urmeli Avatar

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Die 34-jährige Luca Palmer arbeitet tagsüber als Anwältin in einer Berliner Kanzlei. Sie hat in Nour eine Freundin der sie vertraut und kümmert sich in ihrem Haus um einen kleinen Jungen. Doch sie hat noch eine andere Seite. Sie übt Gerechtigkeit aus an Menschen, bei denen das Gesetz nicht greift. Es sind Kleinigkeiten, ein paar gestohlene Uhren, die sie im Rotlichtmilieu verteilt oder wie bei ihrem letzten Einsatz, Taranteln in der Wohnung einer Journalistin mit Spinnenphobie zu platzieren. Dabei entkommt sie noch so gerade. Am nächsten Tag sieht sie überall in der Stadt verteilt Plakate, die auf sie deuten. Aus der Jägerin, die mit ihrem älteren Freund und Mentor Walther akribisch die Schwachstellen der Personen beleuchtet, die sie bestrafen will, ist eine Gejagte geworden. Wer steckt dahinter, was will die Person von ihr? Sie nutzt ihre Fähigkeit, Lügen zu entdecken, um die Person aufzuspüren. Es eskaliert, als sie eine Giftschlange in ihrer verschlossenen Wohnung findet.
In Rückblenden erleben wir eine Zeit vor 17 Jahren, in der sie als Schülerin erleben musste, wie reiche Söhne sich alles erlauben konnten und andere drangsalierten. Der Roman hat Spannung, die er hauptsächlich aus dem Psychologischem zieht. Ein paar Überraschungen gibt es, besonders mit der Verknüpfung mit der Vergangenheit, jedoch gibt es für mich einige nur schwer nachvollziehbare Wendungen in der Geschichte.