Spannend mit kleineren Schwächen
Ich hatte mich sehr auf das neue Buch von Melanie Raabe gefreut, deren Thriller ich bisher ausnahmslos sehr mochte. Die Story klang zwar ein wenig abgefahren - eine Anwältin auf einem nächtlichen Feldzug für die Gerechtigkeit –, aber das ist ja erst einmal nichts Schlimmes.
Durch den sehr nahbaren Schreibstil war ich auch gleich drin im Geschehen und im Leben von Luca, die ich auch wirklich sympathisch fand, trotz ihres etwas fragwürdigen "Hobbys". Ihre Beweggründe konnte ich aber tatsächlich nachvollziehen, wer ärgert sich nicht manchmal darüber, dass manche Menschen offenbar mit allem davonkommen und dadurch Leid über andere bringen.
Die Autorin schafft es, die Spannung durchgehend hoch zu halten und den Leser auf die ein oder andere falsche Fährte zu locken, auch durch die immer wiederkehrenden Rückblenden in Lucas Vergangenheit, das war schon echt gut gemacht.
Trotzdem gab es für mich aber auch immer wieder Längen bzw. zu viele Wiederholungen ein und desselben Gedankengangs.
Was mich jedoch am meisten gestört oder fast schon geärgert hat, waren einige für mich doch grobe Logikfehler, bei denen ich tatsächlich nicht verstehen kann, wie sie beim Lektorat nicht auffallen konnten, wenn sie mich schon beim ersten Lesen quasi angesprungen haben. Das waren zwar nicht unbedingt geschichtenverändernde Dinge, gestört haben sie mich allerdings trotzdem.
Davon mal abgesehen hat mir "Daisy" aber gut gefallen, es war zwar vielleicht thematisch für meinen Geschmack nicht ganz so realistisch, dafür aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam und spannend und ich habe es gern gelesen.
Durch den sehr nahbaren Schreibstil war ich auch gleich drin im Geschehen und im Leben von Luca, die ich auch wirklich sympathisch fand, trotz ihres etwas fragwürdigen "Hobbys". Ihre Beweggründe konnte ich aber tatsächlich nachvollziehen, wer ärgert sich nicht manchmal darüber, dass manche Menschen offenbar mit allem davonkommen und dadurch Leid über andere bringen.
Die Autorin schafft es, die Spannung durchgehend hoch zu halten und den Leser auf die ein oder andere falsche Fährte zu locken, auch durch die immer wiederkehrenden Rückblenden in Lucas Vergangenheit, das war schon echt gut gemacht.
Trotzdem gab es für mich aber auch immer wieder Längen bzw. zu viele Wiederholungen ein und desselben Gedankengangs.
Was mich jedoch am meisten gestört oder fast schon geärgert hat, waren einige für mich doch grobe Logikfehler, bei denen ich tatsächlich nicht verstehen kann, wie sie beim Lektorat nicht auffallen konnten, wenn sie mich schon beim ersten Lesen quasi angesprungen haben. Das waren zwar nicht unbedingt geschichtenverändernde Dinge, gestört haben sie mich allerdings trotzdem.
Davon mal abgesehen hat mir "Daisy" aber gut gefallen, es war zwar vielleicht thematisch für meinen Geschmack nicht ganz so realistisch, dafür aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam und spannend und ich habe es gern gelesen.