Spannend, ohne blutig zu sein
Für mich ein absoluter 5-Sterne-Thriller. Ich bin von Anfang an sehr flüssig durch die Geschichte gekommen und habe mich beim Lesen kaum ablenken lassen – für mich immer ein gutes Zeichen dafür, dass mich ein Buch wirklich gepackt hat.
Luca war mir schnell sympathisch. Nachts sorgt sie auf ihre ganz eigene Art für Gerechtigkeit und hat dabei ein bisschen etwas von Robin Hood. Sie nimmt sich Menschen vor, die mit ihren Taten ungestraft davongekommen sind, hat für sich selbst aber eine klare Grenze gezogen: Niemand soll verletzt werden. Ihre Aktionen sollen bloßstellen, erschrecken oder zum Nachdenken bringen – mehr nicht.
Nach und nach wird deutlich, dass auch Luca selbst einiges mit sich herumträgt. Rückblicke in die Zeit vor 17 Jahren lassen erahnen, dass in ihrer Jugend etwas Dramatisches passiert ist. Mir haben beide Zeitebenen sehr gut gefallen. Die Kapitel enden häufig genau dann, wenn es besonders spannend wird, und der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.
Natürlich rätselt man die ganze Zeit mit, wer hinter den Drohungen stecken könnte. Da die Zahl der infrage kommenden Personen überschaubar bleibt, hatte ich zwischendurch durchaus Vermutungen. Mal fühlte ich mich bestätigt, dann wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Am Ende fügt sich die Geschichte für mich schlüssig zusammen.
Ein zusätzlicher Bonus war für mich Berlin. Straßen, Bezirke und Orte wie das Naturkundemuseum vor Augen zu haben, macht beim Lesen einfach Spaß, wenn man die Stadt selbst gut kennt.
Besonders gefallen hat mir außerdem, dass dieser Thriller ohne blutige Mordserie und detailliert beschriebene Grausamkeiten auskommt und trotzdem spannend bleibt. Gleichzeitig spielen Themen wie Achtsamkeit, der Umgang mit der eigenen Vergangenheit und das Sich-selbst-Annehmen immer wieder eine Rolle, ohne die eigentliche Geschichte zu überlagern.
Ein rundum gelungener Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe und definitiv weiterempfehlen kann. 5 Sterne.
Luca war mir schnell sympathisch. Nachts sorgt sie auf ihre ganz eigene Art für Gerechtigkeit und hat dabei ein bisschen etwas von Robin Hood. Sie nimmt sich Menschen vor, die mit ihren Taten ungestraft davongekommen sind, hat für sich selbst aber eine klare Grenze gezogen: Niemand soll verletzt werden. Ihre Aktionen sollen bloßstellen, erschrecken oder zum Nachdenken bringen – mehr nicht.
Nach und nach wird deutlich, dass auch Luca selbst einiges mit sich herumträgt. Rückblicke in die Zeit vor 17 Jahren lassen erahnen, dass in ihrer Jugend etwas Dramatisches passiert ist. Mir haben beide Zeitebenen sehr gut gefallen. Die Kapitel enden häufig genau dann, wenn es besonders spannend wird, und der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.
Natürlich rätselt man die ganze Zeit mit, wer hinter den Drohungen stecken könnte. Da die Zahl der infrage kommenden Personen überschaubar bleibt, hatte ich zwischendurch durchaus Vermutungen. Mal fühlte ich mich bestätigt, dann wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Am Ende fügt sich die Geschichte für mich schlüssig zusammen.
Ein zusätzlicher Bonus war für mich Berlin. Straßen, Bezirke und Orte wie das Naturkundemuseum vor Augen zu haben, macht beim Lesen einfach Spaß, wenn man die Stadt selbst gut kennt.
Besonders gefallen hat mir außerdem, dass dieser Thriller ohne blutige Mordserie und detailliert beschriebene Grausamkeiten auskommt und trotzdem spannend bleibt. Gleichzeitig spielen Themen wie Achtsamkeit, der Umgang mit der eigenen Vergangenheit und das Sich-selbst-Annehmen immer wieder eine Rolle, ohne die eigentliche Geschichte zu überlagern.
Ein rundum gelungener Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe und definitiv weiterempfehlen kann. 5 Sterne.