Freundschaft und Spannung
Sandra Aslund hat eine spannende Trilogie geschrieben, in der sie Spannung mit emotionalen Freundschaftsthemen verbindet. Eine sehr gelungene Kombination.
Im letzten Teil verschlägt es die Ermittlerin Maya Topelius zurück in ihre Heimat, wo sie in ihrem Elternhaus mit ihrem Partner ein paar ruhige Tage verbringen und ihre Freundin Clara treffen möchte. Aber stattdessen wird Maya mit einem komplexen Mordfall konfrontiert und die Dämonen der Vergangenheit holen sie und Clara ein. Clara ist nie aus der Heimat weggezogen und ist die Vierte im Bunde des freundschaftlichen Kleeblattes.
Der Kriminalroman hat mich von Beginn an in eine beklemmende Atmosphäre hinein gezogen, die sich stetig verdichtet und mich bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen hat. Ich bewundere schon seit dem ersten Band Mayas analytischen Scharfsinn und ihre Beharrlichkeit. Sandra Aslund hat die Ermittlungen realistisch und vielschichtig gestaltet. Ich hatte zwar eine Ahnung, aber ich habe bis zum Schluss mit gerätselt und wurde überrascht. Ich finde es faszinierend, wie sich am Ende alles auflöst. Dabei verzichtet Sandra Aslund auf reißerische Effekte, was ich sehr positiv finde. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin aktuelle Themen wie Rechtsextremismus auf dem Land einfließen lässt und dabei die gesellschaftlichen Abgründe sehr sensibel und eindringlich beleuchtet.
Die emotionale Komponente, die durch Mayas Trauma und die enge Freundschaft zu ihren drei Wegbegleiterinnen entsteht, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Die Dynamik zwischen den Frauen ist sehr authentisch gezeichnet und sorgt dafür, dass ich neben dem Krimiplot auch mit den Figuren gefühlt habe.
Der Schreibstil von Sandra Aslund ist klar und bildhaft und manchmal emotional und passt perfekt zu ihrer Hauptfigur Maya. Gleichzeitig wird die Atmosphäre zuweilen sehr düster, was ich einfach von einem nordeuropäischen Krimi erwarte.
Für mich ist „So ruhest auch du“ ein empfehlenswerter Kriminalroman, der sich durch seine gelungene Kombination aus Nervenkitzel, gesellschaftlichen Themen und menschlicher Wärme auszeichnet. Schade, dass es keinen weiteren Teil geben wird.
Im letzten Teil verschlägt es die Ermittlerin Maya Topelius zurück in ihre Heimat, wo sie in ihrem Elternhaus mit ihrem Partner ein paar ruhige Tage verbringen und ihre Freundin Clara treffen möchte. Aber stattdessen wird Maya mit einem komplexen Mordfall konfrontiert und die Dämonen der Vergangenheit holen sie und Clara ein. Clara ist nie aus der Heimat weggezogen und ist die Vierte im Bunde des freundschaftlichen Kleeblattes.
Der Kriminalroman hat mich von Beginn an in eine beklemmende Atmosphäre hinein gezogen, die sich stetig verdichtet und mich bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen hat. Ich bewundere schon seit dem ersten Band Mayas analytischen Scharfsinn und ihre Beharrlichkeit. Sandra Aslund hat die Ermittlungen realistisch und vielschichtig gestaltet. Ich hatte zwar eine Ahnung, aber ich habe bis zum Schluss mit gerätselt und wurde überrascht. Ich finde es faszinierend, wie sich am Ende alles auflöst. Dabei verzichtet Sandra Aslund auf reißerische Effekte, was ich sehr positiv finde. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin aktuelle Themen wie Rechtsextremismus auf dem Land einfließen lässt und dabei die gesellschaftlichen Abgründe sehr sensibel und eindringlich beleuchtet.
Die emotionale Komponente, die durch Mayas Trauma und die enge Freundschaft zu ihren drei Wegbegleiterinnen entsteht, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Die Dynamik zwischen den Frauen ist sehr authentisch gezeichnet und sorgt dafür, dass ich neben dem Krimiplot auch mit den Figuren gefühlt habe.
Der Schreibstil von Sandra Aslund ist klar und bildhaft und manchmal emotional und passt perfekt zu ihrer Hauptfigur Maya. Gleichzeitig wird die Atmosphäre zuweilen sehr düster, was ich einfach von einem nordeuropäischen Krimi erwarte.
Für mich ist „So ruhest auch du“ ein empfehlenswerter Kriminalroman, der sich durch seine gelungene Kombination aus Nervenkitzel, gesellschaftlichen Themen und menschlicher Wärme auszeichnet. Schade, dass es keinen weiteren Teil geben wird.