Gelungener Band

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
melliest Avatar

Von


Maya Topelius ist zu Besuch bei ihren Eltern, als sie dort gemeinsam mit ihrem Kollegen Pär an einem neuen Fall ermitteln soll. Eine Frau wird grausam ermordet aufgefunden. Der Fall scheint in Verbindung mit einem weiteren Fall zu stehen, zu dem die Beiden gerufen wurden. Maya''s bisher persönlichster Fall und der abschließende Band der Maya Topelius-Triologie.
Das Cover ist schön und passend zur Reihe gestaltet - mystisch, direkt nach Schweden versetzend. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Der Krimi ist aus drei Perspektiven geschrieben. Die drei Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch wird hierdurch Spannung erzeugt und immer weitere Komponenten zur Lösung des Falls offenbart. Maya, die durch ihre Art überzeugt, doch manchmal auch unüberlegt in Gefahr gerät. Johan, ein Dichter, der das zweite Opfer entdeckt. Und Clara, eine von Mayas Freundinnen, die sich als Mutter um ihren Sohn sorgt.
Für mich ist der dritte Band ein toller Abschluss und doch würde ich noch gerne einen weiteren Band lesen. Spannend und bald klar, was passiert sein könnte, hat mich das Ende doch noch einmal überrascht. Maya ermittelt im Umfeld des ländlichen Rechtsextremismus von Schweden. Auch die Geschichte um Maya und ihre drei Freundinnen und die privaten Einblicke runden den Krimi ab. Maya überzeugt als tolle, empathische Ermittlerin. Manchmal handelt sie etwas unüberlegt und hat einen esoterischen Touch.
Insgesamt hat mir der Schwedenkrimi gut gefallen. Ein spannender Fall, sympathische Charaktere - ein gelungener dritter Band.
4,5 Sterne.