Persönlicher Fall für Maya
In den Ruinen des Schlosses Borgholm auf Öland wird eine Journalistin tot aufgefunden. Es ist bereits der zweite Mord mit demselben Muster. Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihr Partner Pär werden nach Kalmar geschickt, um die Hintergründe aufzudecken. Doch kaum haben sie mit den Ermittlungen begonnen, erschüttert ein weiterer Mord die Region. Die Spuren weisen in ein gefährliches Netzwerk rechtsextremer Strukturen auf dem Land. Für Maya wird der Fall zur Zerreißprobe, als sie eine Verbindung zu einem verdrängten Erlebnis aus ihrer Schulzeit erkennt. Alte Narben brechen auf – und sie muss sich fragen, ob sie der emotionalen Last standhalten kann oder daran zerbricht.
"Dann ruhest auch du" ist Teil 3 der Serie mit der Ermittlerin Maya Topelius. Dieser Teil soll auch zugleich den Abschluss der Reihe darstellen, auch wenn das Ende durchaus Raum für eine mögliche Fortsetzung lässt. Man kann den Krimi grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse, doch wie bei vielen Serien ist es von Vorteil, die Vorgänger zu kennen, da sich die private Entwicklung der Figuren über die Bände hinweg aufbaut.
Die Spannung entfaltet sich eher langsam. Der eigentliche Höhepunkt liegt erst im letzten Drittel und ist dann recht schnell vorbei, was den Lesefluss zwar nicht stört, aber etwas mehr dramaturgische Ausgewogenheit wünschenswert gemacht hätte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die atmosphärischen sowie bildhaften Beschreibungen transportieren ein schönes Schweden‑Flair.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, die für zusätzliche Dynamik sorgen und den Blick auf das Thema Rechtsextremismus facettenreich erweitern. Der Fokus liegt klar auf der Ermittlungsarbeit, doch die privaten Geschichten der Protagonisten kommen nicht zu kurz. Sie sind gut eingebunden, ohne wirklich vom eigentlichen Fall abzuschweifen. Sie lockern die Handlung etwas auf und geben einen tieferen Einblick in die einzelnen Protagonisten. Dadurch werden sie greifbarer.
Maya Topelius bleibt eine starke Hauptfigur. Sie ist empathisch, aber auch eigensinnig, mit gutem Gespür für Ermittlungsarbeit, aber hat leider eine Neigung, sich selbst in Gefahr zu bringen. Ihre Intuition und ihre Ideen zur Falllösung machen sie greifbar und interessant.
Mein Fazit:
Ein schöner solider Schweden-Krimi mit langsamen Spannungsaufbau, aber sympathischen Protagnonisten. Ich hoffe darauf, dass es möglicherweise doch noch eine Fortsetzung geben könnte. Eine Leseempfehlung für alle, die atmosphärische Schwedenkrimis mit ruhigem Spannungsaufbau mögen.
"Dann ruhest auch du" ist Teil 3 der Serie mit der Ermittlerin Maya Topelius. Dieser Teil soll auch zugleich den Abschluss der Reihe darstellen, auch wenn das Ende durchaus Raum für eine mögliche Fortsetzung lässt. Man kann den Krimi grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse, doch wie bei vielen Serien ist es von Vorteil, die Vorgänger zu kennen, da sich die private Entwicklung der Figuren über die Bände hinweg aufbaut.
Die Spannung entfaltet sich eher langsam. Der eigentliche Höhepunkt liegt erst im letzten Drittel und ist dann recht schnell vorbei, was den Lesefluss zwar nicht stört, aber etwas mehr dramaturgische Ausgewogenheit wünschenswert gemacht hätte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die atmosphärischen sowie bildhaften Beschreibungen transportieren ein schönes Schweden‑Flair.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, die für zusätzliche Dynamik sorgen und den Blick auf das Thema Rechtsextremismus facettenreich erweitern. Der Fokus liegt klar auf der Ermittlungsarbeit, doch die privaten Geschichten der Protagonisten kommen nicht zu kurz. Sie sind gut eingebunden, ohne wirklich vom eigentlichen Fall abzuschweifen. Sie lockern die Handlung etwas auf und geben einen tieferen Einblick in die einzelnen Protagonisten. Dadurch werden sie greifbarer.
Maya Topelius bleibt eine starke Hauptfigur. Sie ist empathisch, aber auch eigensinnig, mit gutem Gespür für Ermittlungsarbeit, aber hat leider eine Neigung, sich selbst in Gefahr zu bringen. Ihre Intuition und ihre Ideen zur Falllösung machen sie greifbar und interessant.
Mein Fazit:
Ein schöner solider Schweden-Krimi mit langsamen Spannungsaufbau, aber sympathischen Protagnonisten. Ich hoffe darauf, dass es möglicherweise doch noch eine Fortsetzung geben könnte. Eine Leseempfehlung für alle, die atmosphärische Schwedenkrimis mit ruhigem Spannungsaufbau mögen.