Reihenfolge einhalten

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sabsisonne Avatar

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Das Cover mit den dunklen Wolken über einer Kirche ist sehr hübsch, hat nur leider gar nichts mit dem Buch zu tun.

Der eigenwillige Sonderling Johan entdeckt in einer Schlossruine die Leiche einer Journalistin. Maya Topelius, die gerade bei ihren Eltern zu Besuch ist, und ihr Kollege Pär sollen vor Ort ermitteln. Sie entdecken Gemeinsamkeiten zu einem weiteren Mord, der sich in der Gegend ereignet hat und kommen rechtsextremen Strukturen auf die Spur.
Die Ermittlungen sind speziell für Maya sehr aufwühlend, da sie auch eine ehemalige Schulkameradin betreffen.

Wie ich der Danksagung entnehmen konnte, ist dieses Buch das letze einer Trilogie. Schon im Text wird oft auf vorangegangene Fälle verwiesen. Nun versteht die Leserin das Buch auch ohne die ersten beiden Teile, aber speziell beim Verständnis über die Verbindung der 4 Freundinnen, habe ich mir gewünscht, die Folgen 1 und 2 zu kennen.

Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Sandra Åslund schreibt mit einer flüssigen Leichtigkeit, ohne oberflächlich zu werden. Die handelnden Personen werden charakterlich gut beschrieben. Neben Maya spielt auch ihre Freundin Clara eine Rolle, die anderen beiden Freundinnen sind sicher in den anderen Bänden näher beschrieben. Allein ihr Kollege Pär bleibt etwas farblos.
Es wird ein guter Spannungsbogen aufgebaut und auch nach den Festnahmen erfährt die Leserin noch Details zu dem Fall und den handelnden Personen.

Von mir eine eindeutige Leseempfehlung, aber besser mit „Im Herzen so kalt“ beginnen.