Düsterer Jugendthriller voller Twists
Wofür würdest du töten?
Diese Frage muss die siebzehnjährige Dia beantworten, um einen begehrten Praktikumsplatz bei der Louisiana Veda Foundation in London zu gewinnen. Seit Jahren ist sie besessen von der legendären Veda, deren ebenso geniale wie furchteinflößende Darkly-Spiele längst Kultstatus erreicht haben. Unter Tausenden Bewerberinnen und Bewerbern aus aller Welt werden Dia und sechs weitere Jugendliche ausgewählt. Doch kaum in London angekommen, werden sie auf eine abgelegene Insel gebracht und finden sich unvermittelt in einem Darkly-Spiel auf Leben und Tod wieder.
Darkly ist ein düsterer und clever konstruierter Jugendthriller voller Geheimnisse, Rätsel und Gefahren. Das geheimnisvolle Vermächtnis der legendären Veda, die tödlichen Spiele und das außergewöhnliche Praktikum wirken von Beginn an gleichermaßen faszinierend wie bedrohlich, wobei das Geschehen lange rätselhaft bleibt. Hinweise, Briefe und Berichte sind scheinbar willkürlich in die Handlung eingestreut und fordern dazu auf, selbst mitzurätseln, wie alles zusammenhängt. Nichts scheint zufällig und immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität. Dadurch entfaltet die Geschichte eine beklemmende, fast paranoide Atmosphäre und bis zum Schluss bleibt unklar, wem man trauen kann und was Wahrheit oder Täuschung ist.
Dia ist eine kluge und interessante, wenn auch nicht immer leicht zugängliche Protagonistin mit ausgeprägter Beobachtungs- und Kombinationsgabe. Ihre Besessenheit von Veda, ihre altmodische Art und die nur angedeutete Vergangenheit verleihen ihr Tiefe, auch wenn ihr Verhalten stellenweise etwas befremdlich wirkt. Dennoch ist sie auf ihre eigene Weise sympathisch, wie eine Einzelgängerin, die etwas unbeholfen nach Zugehörigkeit sucht. Die Nebenfiguren bleiben bewusst rätselhaft, was gut zur Atmosphäre passt, jedoch gelegentlich den Wunsch nach mehr Hintergrund weckt.
Das Erzähltempo schwankt stellenweise, doch die düstere Atmosphäre und die spannenden Ideen machen dies weitgehend wett. Themen wie Macht, Moral und Fankultur ziehen sich subtil durch die Geschichte, während der Plot mit zahlreichen Twists und einem insgesamt durchdachten Aufbau überzeugt.
Alles in allem ist Darkly ein fesselnder und düsterer Jugendthriller mit origineller Idee und überraschenden Wendungen. Auch wenn nicht durchgehend Hochspannung herrscht, hält der vielschichtige Plot die Neugier konstant aufrecht, wobei das Ende zugegebenermaßen reine Geschmackssache ist.
Eine klare Empfehlung für Leserinnen und Leser, die gefährliche Spiele, dunkle Geheimnisse und unerwartete Twists mögen.
Diese Frage muss die siebzehnjährige Dia beantworten, um einen begehrten Praktikumsplatz bei der Louisiana Veda Foundation in London zu gewinnen. Seit Jahren ist sie besessen von der legendären Veda, deren ebenso geniale wie furchteinflößende Darkly-Spiele längst Kultstatus erreicht haben. Unter Tausenden Bewerberinnen und Bewerbern aus aller Welt werden Dia und sechs weitere Jugendliche ausgewählt. Doch kaum in London angekommen, werden sie auf eine abgelegene Insel gebracht und finden sich unvermittelt in einem Darkly-Spiel auf Leben und Tod wieder.
Darkly ist ein düsterer und clever konstruierter Jugendthriller voller Geheimnisse, Rätsel und Gefahren. Das geheimnisvolle Vermächtnis der legendären Veda, die tödlichen Spiele und das außergewöhnliche Praktikum wirken von Beginn an gleichermaßen faszinierend wie bedrohlich, wobei das Geschehen lange rätselhaft bleibt. Hinweise, Briefe und Berichte sind scheinbar willkürlich in die Handlung eingestreut und fordern dazu auf, selbst mitzurätseln, wie alles zusammenhängt. Nichts scheint zufällig und immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität. Dadurch entfaltet die Geschichte eine beklemmende, fast paranoide Atmosphäre und bis zum Schluss bleibt unklar, wem man trauen kann und was Wahrheit oder Täuschung ist.
Dia ist eine kluge und interessante, wenn auch nicht immer leicht zugängliche Protagonistin mit ausgeprägter Beobachtungs- und Kombinationsgabe. Ihre Besessenheit von Veda, ihre altmodische Art und die nur angedeutete Vergangenheit verleihen ihr Tiefe, auch wenn ihr Verhalten stellenweise etwas befremdlich wirkt. Dennoch ist sie auf ihre eigene Weise sympathisch, wie eine Einzelgängerin, die etwas unbeholfen nach Zugehörigkeit sucht. Die Nebenfiguren bleiben bewusst rätselhaft, was gut zur Atmosphäre passt, jedoch gelegentlich den Wunsch nach mehr Hintergrund weckt.
Das Erzähltempo schwankt stellenweise, doch die düstere Atmosphäre und die spannenden Ideen machen dies weitgehend wett. Themen wie Macht, Moral und Fankultur ziehen sich subtil durch die Geschichte, während der Plot mit zahlreichen Twists und einem insgesamt durchdachten Aufbau überzeugt.
Alles in allem ist Darkly ein fesselnder und düsterer Jugendthriller mit origineller Idee und überraschenden Wendungen. Auch wenn nicht durchgehend Hochspannung herrscht, hält der vielschichtige Plot die Neugier konstant aufrecht, wobei das Ende zugegebenermaßen reine Geschmackssache ist.
Eine klare Empfehlung für Leserinnen und Leser, die gefährliche Spiele, dunkle Geheimnisse und unerwartete Twists mögen.