Bildgewaltiger Auftakt des asiatischen Fantasy-Epos
In „Das Buch der gefallenen Blätter“ entführt uns der Autor A. S. Tamaki in eine asiatische Fantasy-Welt miteinander konkurrierender mächtiger Häuser – Krieg, Intrigen und Dämonen inklusive.
Um was geht es?
Vor vielen Jahren hat das Oberhaupt des Gensei-Clans sich mit anderen Fürsten verbündet, um den Kaiser zu stürzen. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen und das Haus Gensei fast vollständig vernichtet. Doch sein Sohn Sen Hoshiakari hat überlebt und ist seitdem versteckt von der Fürstin des Ostens mit deren Söhnen zu einem Krieger herangewachsen. Seine Schwester Kai wurde damals gefangen genommen und ist im goldenen Käfig des kaiserlichen Hofes aufgewachsen. Beide streben, ohne voneinander zu wissen, danach, den Gensei-Clan zu altem Glanz zu führen. Dabei lösen sie einen Strudel aus Ereignissen aus – Bürgerkriege, Dämonen und Intrigen – die das Land ins Chaos stürzen.
Das Buch wird aus der Sicht mehrerer wichtiger Haupt- und Nebencharaktere erzählt. Da ist zum einen Sen Hoshiakari, der von der Fürstin des Ostens gemeinsam mit ihren Söhnen aufgezogen und ausgebildet wurde. Er ist der angeblich getötete Sohn des Gensei-Clans, und will die Ehre seiner Familie um jeden Preis wiederherstellen. Im Bauernmädchen Rui, die damals als Kind mit ihm gerettet wurde, findet er eine tapfere Mitstreiterin, die ihr Leben für Sen geben würde. Sens Schwester Kai ist am kaiserlichen Hof aufgewachsen und möchte den Gensei-Clan ebenfalls wieder zu altem Glanz verhelfen. Sie ist eine hochintelligente Strategin, die mit den Ränkespielen des kaiserlichen Hofes vertraut ist. Der Poet Yora, Sens und Kais Onkel, wartet geduldig auf seine Chance, die Genseis zu altem Glanz zurückzuführen. Jobo ist ein kriegerischer Krähenmönch, intelligent und weise, der vor allem Sen und Rui mit Rat und Tat zur Seite steht. Diese und viele weitere Charaktere sorgen für eine enorme Vielfalt im Buch – insbesondere durch ihre unterschiedlichen Beziehungen und Interaktionen untereinander.
Da liegt auch schon mein einziger Kritikpunkt. Ich fand es zu Beginn sehr schwierig, die vielen Charaktere, Häuser und Clans auseinanderzuhalten und zu verstehen, wer wen hintergangen hat und wen unterstützt. Um den Überblick zu behalten, war das Verzeichnis der „handelnden Personen“ sehr hilfreich. Im Verlauf des Buches kannte man dann aber zumindest die wichtigsten Personen und ihre Clans und konnte voll in die Story eintauchen. Diese wurde aus verschiedenen Sichtweisen und von verschiedenen Ausgangspunkten erzählt: Sen, Kai, Rui, Yora, Jobo. Diese unterschiedlichen Perspektiven und Handlungsstränge bringen viel Abwechslung in die Geschichte und machen sie dadurch besonders interessant und spannend. Letztlich führen alle diese Handlungsstränge auf das große Finale zu, über das an dieser Stelle noch nichts verraten sei. Das Buch ist auf jeden Fall toll aufgebaut, strukturiert und endet eines Fantasy-Epos würdig in einem großen Finale, das gleich Lust auf die Folgebände macht.
Fazit:
Wer ein bildgewaltiges, spannendes, vielschichtiges Fantasy-Epos sucht, ist bei „Das Buch der gefallenen Blätter“ genau richtig. Angesiedelt im asiatischen Raum, darf auch der eine oder andere Geist oder Dämon nicht fehlen, der zusätzliche Würze ins Buch bringt, ohne zu sehr im Vordergrund zu stehen. Es dauert ein wenig, bis man mit allen Charakteren vertraut ist, aber dann steht dem tiefen Eintauchen in die Geschichte nichts mehr im Weg.
Um was geht es?
Vor vielen Jahren hat das Oberhaupt des Gensei-Clans sich mit anderen Fürsten verbündet, um den Kaiser zu stürzen. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen und das Haus Gensei fast vollständig vernichtet. Doch sein Sohn Sen Hoshiakari hat überlebt und ist seitdem versteckt von der Fürstin des Ostens mit deren Söhnen zu einem Krieger herangewachsen. Seine Schwester Kai wurde damals gefangen genommen und ist im goldenen Käfig des kaiserlichen Hofes aufgewachsen. Beide streben, ohne voneinander zu wissen, danach, den Gensei-Clan zu altem Glanz zu führen. Dabei lösen sie einen Strudel aus Ereignissen aus – Bürgerkriege, Dämonen und Intrigen – die das Land ins Chaos stürzen.
Das Buch wird aus der Sicht mehrerer wichtiger Haupt- und Nebencharaktere erzählt. Da ist zum einen Sen Hoshiakari, der von der Fürstin des Ostens gemeinsam mit ihren Söhnen aufgezogen und ausgebildet wurde. Er ist der angeblich getötete Sohn des Gensei-Clans, und will die Ehre seiner Familie um jeden Preis wiederherstellen. Im Bauernmädchen Rui, die damals als Kind mit ihm gerettet wurde, findet er eine tapfere Mitstreiterin, die ihr Leben für Sen geben würde. Sens Schwester Kai ist am kaiserlichen Hof aufgewachsen und möchte den Gensei-Clan ebenfalls wieder zu altem Glanz verhelfen. Sie ist eine hochintelligente Strategin, die mit den Ränkespielen des kaiserlichen Hofes vertraut ist. Der Poet Yora, Sens und Kais Onkel, wartet geduldig auf seine Chance, die Genseis zu altem Glanz zurückzuführen. Jobo ist ein kriegerischer Krähenmönch, intelligent und weise, der vor allem Sen und Rui mit Rat und Tat zur Seite steht. Diese und viele weitere Charaktere sorgen für eine enorme Vielfalt im Buch – insbesondere durch ihre unterschiedlichen Beziehungen und Interaktionen untereinander.
Da liegt auch schon mein einziger Kritikpunkt. Ich fand es zu Beginn sehr schwierig, die vielen Charaktere, Häuser und Clans auseinanderzuhalten und zu verstehen, wer wen hintergangen hat und wen unterstützt. Um den Überblick zu behalten, war das Verzeichnis der „handelnden Personen“ sehr hilfreich. Im Verlauf des Buches kannte man dann aber zumindest die wichtigsten Personen und ihre Clans und konnte voll in die Story eintauchen. Diese wurde aus verschiedenen Sichtweisen und von verschiedenen Ausgangspunkten erzählt: Sen, Kai, Rui, Yora, Jobo. Diese unterschiedlichen Perspektiven und Handlungsstränge bringen viel Abwechslung in die Geschichte und machen sie dadurch besonders interessant und spannend. Letztlich führen alle diese Handlungsstränge auf das große Finale zu, über das an dieser Stelle noch nichts verraten sei. Das Buch ist auf jeden Fall toll aufgebaut, strukturiert und endet eines Fantasy-Epos würdig in einem großen Finale, das gleich Lust auf die Folgebände macht.
Fazit:
Wer ein bildgewaltiges, spannendes, vielschichtiges Fantasy-Epos sucht, ist bei „Das Buch der gefallenen Blätter“ genau richtig. Angesiedelt im asiatischen Raum, darf auch der eine oder andere Geist oder Dämon nicht fehlen, der zusätzliche Würze ins Buch bringt, ohne zu sehr im Vordergrund zu stehen. Es dauert ein wenig, bis man mit allen Charakteren vertraut ist, aber dann steht dem tiefen Eintauchen in die Geschichte nichts mehr im Weg.