Ein Fantasy-Epos mit viel Potenzial

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jenny.so Avatar

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Das Buch der gefallenen Blätter hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits fand ich die epische Fantasy-Welt mit ihren vielen Geheimnissen, Clans und alten Mächten spannend. Andererseits habe ich mich beim Lesen nicht selten gefragt, ob ich bei all den Namen und Zusammenhängen noch den Überblick behalten kann.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Sen und Rui, deren Wege sich in einer Welt voller Machtkämpfe, Geheimnisse und übernatürlicher Kräfte kreuzen. Was zunächst nach zwei unterschiedlichen Schicksalen aussieht, entwickelt sich immer mehr zu einer Geschichte über Rache, Verbundenheit und die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann.

Besonders gut haben mir die verschiedenen Perspektiven gefallen. Durch sie konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen und tiefere Einblicke in die unterschiedlichen Hintergründe und Beweggründe der Figuren erhalten.

Sen und Rui fand ich als Hauptcharaktere wirklich gelungen. Obwohl ihre Lebensumstände kaum unterschiedlicher sein könnten, wirken ihre Geschichten gut aufeinander abgestimmt und machen ihre Entwicklung besonders interessant.

Das Worldbuilding hat mir gut gefallen. Die Welt ist umfangreich und bietet mit ihren verschiedenen Clans, Konflikten und Geheimnissen einiges zu entdecken. Allerdings war mir die Handlung teilweise etwas zu komplex. Durch die Fülle an Namen, Clans und Ereignissen kam ich stellenweise nur langsam voran.

Für Fantasy-Fans, die komplexe Welten und geheimnisvolle Geschichten mögen, ist Das Buch der gefallenen Blätter definitiv einen Blick wert.