Ein Machtkampf - mit etwas verschenktem Potential

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95lisa Avatar

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Der Einstieg ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich sehr gelungen. Leider stockt die Handlung mit Einführung der vier bzw. später fünf Perspektiven danach etwas.
Sen wirkt z.T. kindlich, da er sehr stur bzw. beharrlich ist. Auch Rui wirkt für mich etwas impulsiv und kindlich.
Yora, Kai und auch Yaeko hatten für mich dafür sowohl eine spannende Handlung, als auch eine sehr gute Motivation.
Das Buch gewinnt auch wieder an Fahrt: politische und militärische Machtkämpfe, Vorhersagen und die Einflussnahme einer Gottheit.
Das Setting ist durchaus interessant und innovativ. Der Glaube an die Götter sowie die Privilegien der Mönche spielen eine zentrale Rolle im Leben der Menschen und wirken sehr natürlich integriert. Ein Ständewesen ist ansich nicht neu, aber macht z.B
Rui das Leben etwas schwer.
Anfang und Ende sind ein toller Rahmen, der Interesse auf eine Fortsetzung weckt.
Mit dem Wissen der alten Generation um Yora oder Seikiyo, den Großkanzler, kann man "das Mädchen" und die Dämonen einordnen.
Insgesamt etwas holprigen Start der Perspektiven, gegen Ende hält das Buch aber, was es verspricht.