High Fantasy? Im Leben nicht
Der Beginn vom Buch der gefallenen Blätter (Auftakt der Debütreihe A. S. Tamakis) war so vielversprechend, dass ich es nach dem Prolog kaum abwarten konnte, endlich weiter zu lesen. Wir befinden uns in einer Welt, die an das asiatische Kaiserreich angelehnt ist, und im Prolog wird ein ganzer Clan ausgelöscht. Gerettet werden nur drei Kinder, die 17 Jahre später unsere Hauptfiguren werden.
Kurz darauf ging es dann aber auch bergab. Anstatt dass wir uns wirklich mit diesen Charakter:innen vertraut machen können, wird man direkt zu Beginn mit hunderten von Nebenfiguren überschüttet. Dass Einige von ihnen ab und an eine eigene POV spendiert bekommen, macht dies wirklich nicht besser, sondern beweist einmal mehr, warum es ratsam ist, in einer längeren Reihe erst nach und nach weitere POVs einzustreuen, damit man den Lesenden mehr Zeit für Orientierung und Sympathien einräumt.
Hands up, ich habe nach ziemlich exakt der Hälfte des Buches abgebrochen, weil mir alles einfach so egal war. Ich hatte zu niemandem eine Bindung und der Plot war bisher mehr als flach. Nicht einmal als Hateread hat es getaugt, weil es nicht einmal DIESE Gefühlsregungen provoziert hat.
Die Vermarktung als High Fantasy war zudem ebenfalls äußert irreführend. Wer mit dieser Erwartung an das Buch geht, wird ähnlich schnell enttäuscht werden wie ich. Zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt (wie gesagt, Hälfte des Buches) ist es reine Historical Fiction. Sollte sich dies in der zweiten Hälfte ändern, kommen wir aber auch da dann maximal bei Low Fantasy raus, an High Fantasy hingegen niemals.
Schade drum, ich hätte es wirklich gerne gemocht. Immerhin der Schreibstil des Autors war äußerst angenehm zu lesen und fühlte sich nicht so lapidar an, wie der vieler anderen Schreibenden. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren noch einmal reinschauen, wenn er etwas mehr Erfahrung gesammelt hat.
Kurz darauf ging es dann aber auch bergab. Anstatt dass wir uns wirklich mit diesen Charakter:innen vertraut machen können, wird man direkt zu Beginn mit hunderten von Nebenfiguren überschüttet. Dass Einige von ihnen ab und an eine eigene POV spendiert bekommen, macht dies wirklich nicht besser, sondern beweist einmal mehr, warum es ratsam ist, in einer längeren Reihe erst nach und nach weitere POVs einzustreuen, damit man den Lesenden mehr Zeit für Orientierung und Sympathien einräumt.
Hands up, ich habe nach ziemlich exakt der Hälfte des Buches abgebrochen, weil mir alles einfach so egal war. Ich hatte zu niemandem eine Bindung und der Plot war bisher mehr als flach. Nicht einmal als Hateread hat es getaugt, weil es nicht einmal DIESE Gefühlsregungen provoziert hat.
Die Vermarktung als High Fantasy war zudem ebenfalls äußert irreführend. Wer mit dieser Erwartung an das Buch geht, wird ähnlich schnell enttäuscht werden wie ich. Zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt (wie gesagt, Hälfte des Buches) ist es reine Historical Fiction. Sollte sich dies in der zweiten Hälfte ändern, kommen wir aber auch da dann maximal bei Low Fantasy raus, an High Fantasy hingegen niemals.
Schade drum, ich hätte es wirklich gerne gemocht. Immerhin der Schreibstil des Autors war äußerst angenehm zu lesen und fühlte sich nicht so lapidar an, wie der vieler anderen Schreibenden. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren noch einmal reinschauen, wenn er etwas mehr Erfahrung gesammelt hat.