klassische, anspruchsvolle High-Fantasy mit japanischem Setting
Dieses Buch unterscheidet sich deutlich von den üblichen Fantasy-Büchern, weil es in einem deutlich japanisch angehauchten Setting spielt, wie auch schon das wunderschöne Cover klar zeigt. Außerdem macht es das Buch dem Leser nicht leicht, in die Geschichte zu finden, da es von Charakteren nur so wimmelt, die zusätzlich noch z.T. unter unterschiedlichen Namen bekannt sind. Auch das kurze Glossar am Ende des Buches hilft nicht wirklich, den Überblick zu behalten, insbesondere was die zahlreichen Verwandtschaftsbeziehungen der jeweiligen Personen betrifft. Da man als europäischer Leser auch nicht mit den japanischen Namenskonventionen vertraut ist, fällt es zum Teil schwer, komplett zu durchschauen, was die verschiedenen Namensbestandteile für den sozialen Rang bedeuten. Auch die Hierarchie innerhalb der geschilderten Gesellschaft erschließt sich erst nach und nach, da (zumindest mir) Bezeichnungen wie No'in oder Dame zweiten Ranges erst einmal nichts sagen. Wer sich nicht gut mit der japanischen Kultur auskennt, ist daher anfangs etwas überfordert, zumal sich der fehlende kulturelle Background auch noch an anderen Stellen wie z.B. bei Ritualen zeigt.
Die Geschichte ist aus der Perspektive mehrerer Charaktere geschrieben, so dass man am Anfang einen Überblick über die Vorgänge an unterschiedlichen Orten erhält und auch einen Einblick in die Gedankenwelt und Probleme der Charaktere bekommt. Allerdings führt das dazu, dass man am Anfang sehr viele Informationen verarbeiten muss, die sich erst im Lauf der Zeit zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Für mich hat es ca. 150 bis 200 Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen war. Auch wenn der Anfang daher etwas zäh war, nimmt die Handlung zum Ende hin richtig Fahrt auf, was sich in gefühlt ununterbrochenen Kämpfen und Verfolgungsjagden äußert. Das Buch ist damit klassische High-Fantasy in Reinform, insbesondere da es keine typische Liebesgeschichte zwischen den handelnden Charakteren gibt.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung, auch wenn (oder gerade weil) die Geschichte eine Herausforderung ist.
Die Geschichte ist aus der Perspektive mehrerer Charaktere geschrieben, so dass man am Anfang einen Überblick über die Vorgänge an unterschiedlichen Orten erhält und auch einen Einblick in die Gedankenwelt und Probleme der Charaktere bekommt. Allerdings führt das dazu, dass man am Anfang sehr viele Informationen verarbeiten muss, die sich erst im Lauf der Zeit zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Für mich hat es ca. 150 bis 200 Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen war. Auch wenn der Anfang daher etwas zäh war, nimmt die Handlung zum Ende hin richtig Fahrt auf, was sich in gefühlt ununterbrochenen Kämpfen und Verfolgungsjagden äußert. Das Buch ist damit klassische High-Fantasy in Reinform, insbesondere da es keine typische Liebesgeschichte zwischen den handelnden Charakteren gibt.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung, auch wenn (oder gerade weil) die Geschichte eine Herausforderung ist.