Solider Auftakt
"Das Buch der gefallen Blätter" von A. S. Tamaki ist ein komplexer, bildhaft erzählter Fantasyauftakt. Die Geschichte selbst wird nach dem Prolog abwechselnd aus der Sicht verschiedener Charaktere, so bspw. Sen und Rui, erzählt. Das asiatisch geprägte Setting, mit Einflüssen aus der Mythologie, verleiht der Geschichte eine einzigartige und atmosphärische Tiefe. Der Autor hat eine bildgewaltige Welt, die durch detailreiche Beschreibungen zum Leben erwacht, geschaffen.
Gerade zu Beginn kann der Einstieg durch die Vielzahl an Charakteren und Orten etwas anspruchsvoll wirken, da man sich zunächst in der komplexen Welt und ihren Zusammenhängen zurechtfinden muss. Hier erweisen sich jedoch sowohl die Karte zu Beginn des Buches als auch das Glossar am Ende mit den wichtigsten Figuren als wertvolle Orientierungshilfe und erleichtern es, den Überblick zu behalten. Gerade aufgrund der zahlreichen Verbindungen und Verzweigungen innerhalb der Handlung wäre zusätzlich jedoch ein Stammbaum oder eine ähnliche Übersicht hilfreich gewesen, um die Beziehungen zwischen den Figuren noch leichter nachvollziehen zu können.
Trotz des starken Einstiegs und eines ebenso gelungenen Endes zieht sich der Mittelteil, sodass die Geschichte an Tempo verliert. Gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe erhalten, da sie hinter den Ereignissen und der Handlung zurücktraten.
Wer anspruchsvolle, politische Geschichten, mit Machtkämpfen, Intrigen und einem starken Wordbuilding mag, kann hier jedoch durchaus gut aufgehoben sein.
3,5/5 Sternen
Gerade zu Beginn kann der Einstieg durch die Vielzahl an Charakteren und Orten etwas anspruchsvoll wirken, da man sich zunächst in der komplexen Welt und ihren Zusammenhängen zurechtfinden muss. Hier erweisen sich jedoch sowohl die Karte zu Beginn des Buches als auch das Glossar am Ende mit den wichtigsten Figuren als wertvolle Orientierungshilfe und erleichtern es, den Überblick zu behalten. Gerade aufgrund der zahlreichen Verbindungen und Verzweigungen innerhalb der Handlung wäre zusätzlich jedoch ein Stammbaum oder eine ähnliche Übersicht hilfreich gewesen, um die Beziehungen zwischen den Figuren noch leichter nachvollziehen zu können.
Trotz des starken Einstiegs und eines ebenso gelungenen Endes zieht sich der Mittelteil, sodass die Geschichte an Tempo verliert. Gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe erhalten, da sie hinter den Ereignissen und der Handlung zurücktraten.
Wer anspruchsvolle, politische Geschichten, mit Machtkämpfen, Intrigen und einem starken Wordbuilding mag, kann hier jedoch durchaus gut aufgehoben sein.
3,5/5 Sternen