Vielschichtig, atemberaubend, düster

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thanatos Avatar

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„Das Buch der gefallenen Blätter“ ist ein epischer, asiatischer Fantasy-Roman, randvoll mit Abenteuern, politischen Rivalitäten, verfeindeten Clans, Göttern und Dämonen. Im Mittelpunkt stehen Sen und Rui, zwei Protagonisten unterschiedlichster Herkunft, die sich hier nun gemeinsam auf ein Abenteuer begeben, dass viel von ihnen abverlangen wird.

Dies ist keine Geschichte, die man schnell lesen kann. Allein die fortwährenden Wechsel der Erzählperspektive durch die zahlreich auftretenden Charaktere erfordern Aufmerksamkeit, genauso wie die komplexen politischen Begebenheiten. Neben den überzeugend charakterisierten Figuren beschreibt der Autor die Schauplätze sehr detailliert, so dass man sich mitten im Geschehen zu befinden glaubt.

Die Mischung aus Göttern, Dämonen, Geistern, Kaisern und vielen anderen Akteuren, verbunden mit Legenden der japanischen Sagenwelt und Mythologie ergeben hier eine vielschichtige, atemberaubende, düstere, blutige und brutale Geschichte, die nicht nur für Fans des Genres mitreißende Fantasy-Unterhaltung bereithält – echt empfehlenswert.