Was für ein Fantasy-Schmöker!
Das Buch der gefallenen Blätter hat mich vor allem durch seine Grundidee und das Setting neugierig gemacht. Die Geschichte spielt in einer stark von japanischer Geschichte und Mythologie inspirierten Welt, in der verschiedene Clans um Macht kämpfen und alte Konflikte, Rache und politische Intrigen immer wieder eine Rolle spielen. Dazu kommen Götter, Dämonen und die sogenannten Onryō – rachsüchtige Geister, die der Geschichte noch einmal eine deutlich düsterere Atmosphäre geben. Und das gehört definitiv zu eine meiner liebsten Genres/Themen.
Vom Thema her fand ich das Buch wirklich sehr interessant. Gerade die Verbindung aus politischen Machtkämpfen, familiärer Vergangenheit und übernatürlichen Elementen hat mir gut gefallen. Besonders Sen und Rui fand ich als zentrale Figuren interessant, weil ihre Geschichten auf unterschiedliche Weise mit den größeren Konflikten der Welt verbunden sind. Sen möchte nach dem Untergang seiner Familie und seines Clans dessen Ehre wiederherstellen, während Rui eine ganz andere Verbindung zu den Göttern und den übernatürlichen Ereignissen hat.
Was mir allerdings etwas schwergefallen ist, war der Schreibstil. Tamaki schreibt sehr ausführlich und bildhaft. Teilweise fand ich das wirklich schön, an anderen Stellen war es mir aber einfach zu ausgeschmückt und zu verschachtelt. Manche Beschreibungen hätten für mich etwas kürzer ausfallen können. Dadurch hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass die eigentliche Handlung etwas in den Hintergrund gerückt ist.
Auch die vielen Figuren, Namen und unterschiedlichen Perspektiven machen den Einstieg nicht unbedingt leicht. Man muss sich erst einmal in die Welt und die verschiedenen politischen Verbindungen hineinfinden. Das ist definitiv kein Buch für mal nebenbei lesen :D
Trotzdem fand ich spannend, wie sich nach und nach zeigt, dass die Geschichte größer ist, als sie zunächst wirkt.
Insgesamt hatte das Buch für mich also einige wirklich starke Ideen, aber gleichzeitig auch Stellen, an denen ich etwas die Geduld verloren habe. Das Worldbuilding und die Atmosphäre haben mir besser gefallen als das eigentliche Erzähltempo. Ich glaube aber, dass in dieser Reihe definitiv noch einiges an Potenzial steckt und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte in den nächsten Bänden entwickeln wird.
Mein Fazit: Das Buch der gefallenen Blätter ist für mich ein interessanter, aber nicht ganz perfekter Fantasy-Auftakt. Die Welt, die Themen und die düstere Atmosphäre konnten mich überzeugen, während mir der teilweise sehr ausgeschmückte Schreibstil und die vielen Informationen etwas zu viel waren. Insgesamt lande ich deshalb bei 3,5 von 5 Sternen.
Vom Thema her fand ich das Buch wirklich sehr interessant. Gerade die Verbindung aus politischen Machtkämpfen, familiärer Vergangenheit und übernatürlichen Elementen hat mir gut gefallen. Besonders Sen und Rui fand ich als zentrale Figuren interessant, weil ihre Geschichten auf unterschiedliche Weise mit den größeren Konflikten der Welt verbunden sind. Sen möchte nach dem Untergang seiner Familie und seines Clans dessen Ehre wiederherstellen, während Rui eine ganz andere Verbindung zu den Göttern und den übernatürlichen Ereignissen hat.
Was mir allerdings etwas schwergefallen ist, war der Schreibstil. Tamaki schreibt sehr ausführlich und bildhaft. Teilweise fand ich das wirklich schön, an anderen Stellen war es mir aber einfach zu ausgeschmückt und zu verschachtelt. Manche Beschreibungen hätten für mich etwas kürzer ausfallen können. Dadurch hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass die eigentliche Handlung etwas in den Hintergrund gerückt ist.
Auch die vielen Figuren, Namen und unterschiedlichen Perspektiven machen den Einstieg nicht unbedingt leicht. Man muss sich erst einmal in die Welt und die verschiedenen politischen Verbindungen hineinfinden. Das ist definitiv kein Buch für mal nebenbei lesen :D
Trotzdem fand ich spannend, wie sich nach und nach zeigt, dass die Geschichte größer ist, als sie zunächst wirkt.
Insgesamt hatte das Buch für mich also einige wirklich starke Ideen, aber gleichzeitig auch Stellen, an denen ich etwas die Geduld verloren habe. Das Worldbuilding und die Atmosphäre haben mir besser gefallen als das eigentliche Erzähltempo. Ich glaube aber, dass in dieser Reihe definitiv noch einiges an Potenzial steckt und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte in den nächsten Bänden entwickeln wird.
Mein Fazit: Das Buch der gefallenen Blätter ist für mich ein interessanter, aber nicht ganz perfekter Fantasy-Auftakt. Die Welt, die Themen und die düstere Atmosphäre konnten mich überzeugen, während mir der teilweise sehr ausgeschmückte Schreibstil und die vielen Informationen etwas zu viel waren. Insgesamt lande ich deshalb bei 3,5 von 5 Sternen.