Außergewöhnlich!
Ich greife normalerweise eher zu realistischeren Romanen, zu Geschichten, die fest in unserer greifbaren Welt verankert sind und ihre Kraft aus psychologischer Tiefe oder gesellschaftlicher Beobachtung ziehen. Fantasy gehört ehrlich gesagt selten zu meinem Lesealltag. Umso überraschender war für mich, wie sehr mich Das Buch der verlorenen Stunden von der ersten Seite an gepackt hat.
Anfangs war da diese leise Skepsis. Werde ich mich auf die magischen Elemente wirklich einlassen können? Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass die Fantasie hier kein Selbstzweck ist, sondern ein emotionales Werkzeug. Die Bibliothek außerhalb von Raum und Zeit und die verlorenen und bewahrten Erinnerungen haben für mich wie eine poetische Übersetzung realer, historischer und gesellschaftlicher Erfahrungen funktioniert.
Gerade weil ich sonst so gerne realitätsnahe Literatur lese, hat mich diese Mischung aus Geschichte und Magie besonders berührt. Sie hat mir ermöglicht, Themen wie Verlust, Gewalt, Erinnerung und Widerstand auf einer anderen, fast schmerzlich schönen Ebene zu fühlen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, nicht nur einer Geschichte zu folgen, sondern mich selbst zu fragen, welche Erinnerungen ich festhalte, welche ich vielleicht unbewusst verdränge und was das über mich und unsere Gesellschaft sagt.
Am Ende habe ich das Buch mit dem seltenen Gefühl zugeklappt, meinen eigenen Lesehorizont ein Stück erweitert zu haben. Das Buch der verlorenen Stunden hat mir gezeigt, dass auch fantastische Welten zutiefst real sein können, wenn sie von echten Emotionen, historischen Wunden und dem Mut zum Erinnern getragen werden.
Anfangs war da diese leise Skepsis. Werde ich mich auf die magischen Elemente wirklich einlassen können? Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass die Fantasie hier kein Selbstzweck ist, sondern ein emotionales Werkzeug. Die Bibliothek außerhalb von Raum und Zeit und die verlorenen und bewahrten Erinnerungen haben für mich wie eine poetische Übersetzung realer, historischer und gesellschaftlicher Erfahrungen funktioniert.
Gerade weil ich sonst so gerne realitätsnahe Literatur lese, hat mich diese Mischung aus Geschichte und Magie besonders berührt. Sie hat mir ermöglicht, Themen wie Verlust, Gewalt, Erinnerung und Widerstand auf einer anderen, fast schmerzlich schönen Ebene zu fühlen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, nicht nur einer Geschichte zu folgen, sondern mich selbst zu fragen, welche Erinnerungen ich festhalte, welche ich vielleicht unbewusst verdränge und was das über mich und unsere Gesellschaft sagt.
Am Ende habe ich das Buch mit dem seltenen Gefühl zugeklappt, meinen eigenen Lesehorizont ein Stück erweitert zu haben. Das Buch der verlorenen Stunden hat mir gezeigt, dass auch fantastische Welten zutiefst real sein können, wenn sie von echten Emotionen, historischen Wunden und dem Mut zum Erinnern getragen werden.