Eine Zeitreise zu den verlorenen Geheimnissen
„Das Buch der verlorenen Stunden“ entführt seine Leser in eine magisch-poetische Welt, die sich mitten in einer der dunkelsten Epochen der Geschichte entfaltet. Bereits auf den ersten Seiten spürt man eine leise Hoffnung, die sich wie ein Lichtstrahl durch die düstere Kulisse vergangener Erinnerungen zieht. Hayley Gelfuso gelingt es, mit feinem Gespür und fantasievoller Erzählkunst eine Geschichte zu weben, die berührt und zum Nachdenken anregt.
Im Zentrum steht Lisavet Levy, ein junges jüdisches Mädchen, das von ihrem Vater in einem Zwischenraum versteckt wird, um sie vor den Gräueln der Nazis zu schützen. Gefangen zwischen den Zeiten entwickelt sie die Fähigkeit, durch Epochen zu wandeln – eine Gabe, die sie mit einem geheimnisvollen Buch konfrontiert, das Erinnerungen bewahrt und verändert. Die Idee, dass Erinnerungen neu geschrieben werden können, verleiht dem Roman eine philosophische Tiefe, die über das Genre der Fantasy hinausreicht.
Die Erzählstruktur ist anspruchsvoll: Zwei Zeitstränge – die 1940er und 1960er Jahre – wechseln sich ab und fordern vom Leser Aufmerksamkeit und Geduld. Der Einstieg gestaltet sich nicht ganz leicht, da die Sprache eher sachlich bleibt und die historischen Bezüge eine gewisse Distanz erzeugen. Für mich persönlich war es keine klassische fesselnde Lektüre, es ist eher ein Roman, der sich langsam entfaltet – ich habe Zeit gebraucht, um mich in die Geschichte einzufinden und sie vollständig zu erfassen.
Wer sich jedoch auf das Buch einlässt, wird mit einer vielschichtigen Erzählung belohnt, die Magie, Erinnerung, Liebe und Verlust miteinander verwebt. Es ist ein Roman für Leserinnen und Leser, die sich gerne auf eine tiefgründige Reise begeben, die zwischen Realität und Fantasie pendelt und dabei große Fragen stellt: Was bleibt von uns, wenn die Zeit vergeht? Und können Erinnerungen die Geschichte verändern?
Im Zentrum steht Lisavet Levy, ein junges jüdisches Mädchen, das von ihrem Vater in einem Zwischenraum versteckt wird, um sie vor den Gräueln der Nazis zu schützen. Gefangen zwischen den Zeiten entwickelt sie die Fähigkeit, durch Epochen zu wandeln – eine Gabe, die sie mit einem geheimnisvollen Buch konfrontiert, das Erinnerungen bewahrt und verändert. Die Idee, dass Erinnerungen neu geschrieben werden können, verleiht dem Roman eine philosophische Tiefe, die über das Genre der Fantasy hinausreicht.
Die Erzählstruktur ist anspruchsvoll: Zwei Zeitstränge – die 1940er und 1960er Jahre – wechseln sich ab und fordern vom Leser Aufmerksamkeit und Geduld. Der Einstieg gestaltet sich nicht ganz leicht, da die Sprache eher sachlich bleibt und die historischen Bezüge eine gewisse Distanz erzeugen. Für mich persönlich war es keine klassische fesselnde Lektüre, es ist eher ein Roman, der sich langsam entfaltet – ich habe Zeit gebraucht, um mich in die Geschichte einzufinden und sie vollständig zu erfassen.
Wer sich jedoch auf das Buch einlässt, wird mit einer vielschichtigen Erzählung belohnt, die Magie, Erinnerung, Liebe und Verlust miteinander verwebt. Es ist ein Roman für Leserinnen und Leser, die sich gerne auf eine tiefgründige Reise begeben, die zwischen Realität und Fantasie pendelt und dabei große Fragen stellt: Was bleibt von uns, wenn die Zeit vergeht? Und können Erinnerungen die Geschichte verändern?