Fantastischer Beginn mit eher blassem Ende
Lisavet landet in den 1930ern auf der Flucht durch eine Uhr ihres Vaters in einer magischen Bibliothek der Erinnerungen. Ohne einen möglichen Weg nach Hause wächst sie dort auf und lernt mit den Geistern der Vergangenheit. Ein wirklich magischer Einstieg in das Buch gelingt hier und man wandelt gerne mit Lisavet durch die verschiedenen Buchwelten. Bis sie eines Tages Zeithüter dabei beobachtet, die Erinnerungen zerstören und sie diese retten möchte. Dadurch gerät sie wieder in Gefahr...
Zeitgleich haben wir einen Handlungsstrang in den 1960ern bei dem wir Amelia begleiten, die am Grab ihres Onkels Moira kennenlernt. Moira nimmt Amelia unter ihren Schutz, der leider nicht nur Gutes verheißt. Stück für Stück nähern sich beide Erzählstränge aneinander an und verweben sich. Allerdings sind manche Entwicklungen nicht ganz nachvollziehbar und überschattet von starkem Schwarz-Weiß-Denken. Da wir uns vor dem politischen Hintergrund des kalten Krieges befinden, durchzieht die Handlung auch sehr viele Agenten/Spionagemomente, die zum anfangs magischen Setting nicht wirklich passen. Zunehmend nimmt die Realität dem Fantastischen den Raum, was ich sehr schade fand.
Dennoch macht Amelia als Protagonistin eine sehr schöne Entwicklung durch, ihr Handlungsstrang gewinnt zunehmend an Stärke und konnte mich gut fesseln. Wobei es bei Lisavet eher eine umgekehrte Entwicklung gemacht hat. Dazu kommt dann noch beim Versuch die Fantastik in die Realität einzubinden, doch einige Logikfehler entstehen oder Dinge nicht nachvollziehbar waren. Manche Seiten an Thrill und Brutalität hätten hier gerne tieferen Erklärungen gewidmet werden können.
Insgesamt hat mir die Geschichte dennoch schöne Lesestunden bereitet mit Blickwinkeln, die nachhallen. Allen voran die Frage: wie erinnern wir? Sie hatte jedoch eindeutig noch Potenzial, das nicht ausgeschöpft wurde bzw. in die für mich falschen Detail gesteckt wurde.
Zeitgleich haben wir einen Handlungsstrang in den 1960ern bei dem wir Amelia begleiten, die am Grab ihres Onkels Moira kennenlernt. Moira nimmt Amelia unter ihren Schutz, der leider nicht nur Gutes verheißt. Stück für Stück nähern sich beide Erzählstränge aneinander an und verweben sich. Allerdings sind manche Entwicklungen nicht ganz nachvollziehbar und überschattet von starkem Schwarz-Weiß-Denken. Da wir uns vor dem politischen Hintergrund des kalten Krieges befinden, durchzieht die Handlung auch sehr viele Agenten/Spionagemomente, die zum anfangs magischen Setting nicht wirklich passen. Zunehmend nimmt die Realität dem Fantastischen den Raum, was ich sehr schade fand.
Dennoch macht Amelia als Protagonistin eine sehr schöne Entwicklung durch, ihr Handlungsstrang gewinnt zunehmend an Stärke und konnte mich gut fesseln. Wobei es bei Lisavet eher eine umgekehrte Entwicklung gemacht hat. Dazu kommt dann noch beim Versuch die Fantastik in die Realität einzubinden, doch einige Logikfehler entstehen oder Dinge nicht nachvollziehbar waren. Manche Seiten an Thrill und Brutalität hätten hier gerne tieferen Erklärungen gewidmet werden können.
Insgesamt hat mir die Geschichte dennoch schöne Lesestunden bereitet mit Blickwinkeln, die nachhallen. Allen voran die Frage: wie erinnern wir? Sie hatte jedoch eindeutig noch Potenzial, das nicht ausgeschöpft wurde bzw. in die für mich falschen Detail gesteckt wurde.