Poetisch und tragisch
Inhalt
Um Lisavet zu beschützen, versteckt sie ihr Vater in einer riesigen, geheimen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert. Dort steckt sie dann aber fest und wandelt durch die Erinnerungen anderer Menschen, bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der ihr Leben auf den Kopf stellt.
Sprache
Die Leseprobe dieses Buches hat mich sofort gefesselt. Durch den poetischen Schreibstil wird eine ganz besondere Stimmung vermittelt. Man fühlt sich eingehüllt und irgendwie genauso losgelöst von der Zeit wie Lisavet. Die Beschreibungen des Zeitraums in dem Lisavet sich aufhält haben mir besonders gut gefallen.
Und dann springt man in einen zweiten Handlungsstrang in die Zukunft und versteht erstmal gar nicht wie diese beiden Erzählungen zusammengehören. Erst nach und nach tut sich eine Verbindung auf. Die Verknüpfung dieser beiden Erzählstränge zu entdecken, hat mich sehr gefesselt.
Und so verzaubert ich auch jedes Mal war, wenn ich weiter gelesen habe, so schwer habe ich mich getan, das Buch überhaupt wieder zur Hand zu nehmen. Ich kann gar nicht genau erklären warum. Aber man muss sich schon auf das Lesen dieser Geschichte einlassen und die unglaublich langen Kapitel haben sicher auch ihren Teil dazu beigetragen. Wenn ich im Voraus weiß, ein Kapitel geht locker mal 30 Seiten, ist das für mich eine Hürde.
Die Geschichte an sich hat mir aber gut gefallen. Sie war einfühlsam, ein bisschen magisch und auch sehr tragisch. Und sie bringt einen zum Nachdenken - Welche Erinnerungen sind lohnenswert zu erhalten und welche nicht? Und wer entscheidet das? Was zählt im Leben wirklich?
Charaktere
Lisavet ist eine besondere Protagonistin, aber sie macht in dem Buch eine Entwicklung durch, die ich schwierig nachzuvollziehen fand. Ich kann darauf nicht näher eingehen, um nicht zu spoilern. Aber sie trifft einige Entscheidungen, die ich nicht gut fand und das führt auch irgendwie zu dieser Entwicklung, die mir nicht so gut gefallen hat - wahrscheinlich, weil ich die Lisavet vom Anfang so gern mochte.
Fazit
Eine wirklich tragische Geschichte, die sehr poetisch erzählt wird.
Um Lisavet zu beschützen, versteckt sie ihr Vater in einer riesigen, geheimen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert. Dort steckt sie dann aber fest und wandelt durch die Erinnerungen anderer Menschen, bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der ihr Leben auf den Kopf stellt.
Sprache
Die Leseprobe dieses Buches hat mich sofort gefesselt. Durch den poetischen Schreibstil wird eine ganz besondere Stimmung vermittelt. Man fühlt sich eingehüllt und irgendwie genauso losgelöst von der Zeit wie Lisavet. Die Beschreibungen des Zeitraums in dem Lisavet sich aufhält haben mir besonders gut gefallen.
Und dann springt man in einen zweiten Handlungsstrang in die Zukunft und versteht erstmal gar nicht wie diese beiden Erzählungen zusammengehören. Erst nach und nach tut sich eine Verbindung auf. Die Verknüpfung dieser beiden Erzählstränge zu entdecken, hat mich sehr gefesselt.
Und so verzaubert ich auch jedes Mal war, wenn ich weiter gelesen habe, so schwer habe ich mich getan, das Buch überhaupt wieder zur Hand zu nehmen. Ich kann gar nicht genau erklären warum. Aber man muss sich schon auf das Lesen dieser Geschichte einlassen und die unglaublich langen Kapitel haben sicher auch ihren Teil dazu beigetragen. Wenn ich im Voraus weiß, ein Kapitel geht locker mal 30 Seiten, ist das für mich eine Hürde.
Die Geschichte an sich hat mir aber gut gefallen. Sie war einfühlsam, ein bisschen magisch und auch sehr tragisch. Und sie bringt einen zum Nachdenken - Welche Erinnerungen sind lohnenswert zu erhalten und welche nicht? Und wer entscheidet das? Was zählt im Leben wirklich?
Charaktere
Lisavet ist eine besondere Protagonistin, aber sie macht in dem Buch eine Entwicklung durch, die ich schwierig nachzuvollziehen fand. Ich kann darauf nicht näher eingehen, um nicht zu spoilern. Aber sie trifft einige Entscheidungen, die ich nicht gut fand und das führt auch irgendwie zu dieser Entwicklung, die mir nicht so gut gefallen hat - wahrscheinlich, weil ich die Lisavet vom Anfang so gern mochte.
Fazit
Eine wirklich tragische Geschichte, die sehr poetisch erzählt wird.