Spannend, tragisch und fesselnd
So subjektiv Erinnerungen sind, so abstrakt sind sie auch manchmal. Und in diesem Buch gibt es Leute, die bestimmte Erinnerungen von verschiedenen Menschen auslöschen wollen, damit es sie quasi nie gegeben hat...
Das ist eine durchaus spannende Prämisse und schon der Anfang ist schon tragisch und fesselnd: Die kleine Lisavet lebt mit ihrem Bruder und ihrem Vater 1938 in Nürnberg. Ihr Vater erzählt ihr immer fantastische Geschichten über die Zeit und deren Zeithüter. Da sie Juden sind, passiert kurz vor ihrer geplanten Flucht durch die Zeit das Unausweichliche und dem Vater gelingt es lediglich nur noch Lisavet mit Hilfe einer Taschenuhr in Sicherheit zu bringen. Eine halbe Ewigkeit verbringt sie in einem Raum voller Bücher, in dem keine Zeit zu vergehen scheint, um auf ihren Vater zu warten, der allerdings nie wieder kommt.
Knapp 30 Jahre später verliert die 15jährige Amelia in Massachusetts ihren Onkel und wird auf der Beerdigung von einer Frau angesprochen, die die Taschenuhr des Onkels sucht, die eine ganz besondere Funktion haben soll. Nach einigen Ereignissen stellt sich heraus, dass beide, also der Vater von Lisavet und der Onkel von Amelia, Zeithüter waren und vor allem Amelia kooperieren muss, um nichts weniger als den Frieden der Welt zu retten, wie wir sie kennen.
Im weiteren Verlauf gibt es genretypisch natürlich Irrungen und Wirrungen und wer ein versierter Leser davon ist, wird auch das ein oder andere schon erahnen können, aber insgesamt ist die Geschichte an sich dennoch erfrischend neu und regt sogar mich als Erwachsene zum Nachdenken über Zeit, Erinnerungen und die Vergänglichkeit an. Das Buch ist also auf jeden Fall für Erwachsene geeignet, aber aufgrund des Alters der Protagonistin würde ich auch die Zielgruppe ab 14, 15 sehen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend und ich bin sehr gerne in den "Zeitraum" abgetaucht! 4 Sterne!
Das ist eine durchaus spannende Prämisse und schon der Anfang ist schon tragisch und fesselnd: Die kleine Lisavet lebt mit ihrem Bruder und ihrem Vater 1938 in Nürnberg. Ihr Vater erzählt ihr immer fantastische Geschichten über die Zeit und deren Zeithüter. Da sie Juden sind, passiert kurz vor ihrer geplanten Flucht durch die Zeit das Unausweichliche und dem Vater gelingt es lediglich nur noch Lisavet mit Hilfe einer Taschenuhr in Sicherheit zu bringen. Eine halbe Ewigkeit verbringt sie in einem Raum voller Bücher, in dem keine Zeit zu vergehen scheint, um auf ihren Vater zu warten, der allerdings nie wieder kommt.
Knapp 30 Jahre später verliert die 15jährige Amelia in Massachusetts ihren Onkel und wird auf der Beerdigung von einer Frau angesprochen, die die Taschenuhr des Onkels sucht, die eine ganz besondere Funktion haben soll. Nach einigen Ereignissen stellt sich heraus, dass beide, also der Vater von Lisavet und der Onkel von Amelia, Zeithüter waren und vor allem Amelia kooperieren muss, um nichts weniger als den Frieden der Welt zu retten, wie wir sie kennen.
Im weiteren Verlauf gibt es genretypisch natürlich Irrungen und Wirrungen und wer ein versierter Leser davon ist, wird auch das ein oder andere schon erahnen können, aber insgesamt ist die Geschichte an sich dennoch erfrischend neu und regt sogar mich als Erwachsene zum Nachdenken über Zeit, Erinnerungen und die Vergänglichkeit an. Das Buch ist also auf jeden Fall für Erwachsene geeignet, aber aufgrund des Alters der Protagonistin würde ich auch die Zielgruppe ab 14, 15 sehen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend und ich bin sehr gerne in den "Zeitraum" abgetaucht! 4 Sterne!