Die Pläne der Götter

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Das dreizehnte Kind von der Autorin Erin A. Craig startet mit einer fesselnden und märchenhaft-düsteren Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, sie ist kreativ und wunderbar erzählt. Besonders die Götterwelt ist klar, verständlich und faszinierend aufgebaut – ein echtes Highlight des Buches.
Im weiteren Verlauf hat mich die Geschichte immer mal wieder verloren, einige Handlungen gingen zu sehr ins Detail und wirkten dadurch stellenweise langatmig. Der sehr angenehme Schreibstil der Autorin, hat mich jedoch an der Geschichte festgehalten.
Hazel ist eine charismatische Protagonistin, aber emotional blieb sie für mich schwer greifbar. Auch Leopold (über den Namen bin ich immer wieder gestolpert) ist ein typischer „Playboy-Prince“ und mit seiner Art konnte er mich nicht vollständig überzeugen. Die Slow-Burn-Romance ist eher sanft ohne ein emotionales Feuerwerk.
Thematisch schlägt der Roman eine deutlich düstere Richtung ein: Krankheit, Krieg und Tod sind allgegenwärtig und verleihen der Geschichte schwere Grundstimmung und Tiefe.
Ein atmosphärisch dichtes, märchenhaftes Fantasybuch mit starker Welt, das auch prima ohne Aktion auskommt.