Düster, aber toll!

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erkangrn Avatar

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Das dreizehnte Kind von Erin A. Craig hat mich von Beginn an durch seine düstere, fast märchenhafte Atmosphäre gefangen genommen. Die Geschichte folgt Hazel Trépas, die als dreizehntes Kind in einer armen Familie geboren wird und dem Gott des Todes versprochen wurde, ein Schicksal, das sie anders leben lässt als ihre Geschwister und sie schon sehr früh mit Leid und Verantwortung konfrontiert.

Hazel erhält die Gabe, auf einen Blick zu erkennen, wie jede Krankheit geheilt werden kann und wird so zur mächtigsten Heilerin des Reiches. Doch der Preis dafür ist hoch: Sie sieht nicht nur Heilung, sondern auch, wenn ein Leben unausweichlich verloren ist, und die Geister jener, deren Leiden sie beendet hat, verfolgen sie. Diese ungewöhnliche Prämisse sorgt für eine intensive Grundspannung, weil Hazel mit jeder Entscheidung zwischen Hoffnung und Abschied ringen muss.