Lebenskerzen

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tokki.reads Avatar

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Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen – dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine besondere Gabe: Hazel erkennt auf den ersten Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs.
Doch jede Gabe fordert ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen bereits besiegelt ist. Verfolgt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, wächst in ihr die Sehnsucht nach Freiheit und einem Leben jenseits von Schuld und Verantwortung.
Als der König tödlich erkrankt und das Reich zu zerbrechen droht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort trifft sie auf Prinz Leo, den charmanten und ebenso rebellischen Thronfolger. Zwischen Pflicht, Hoffnung und eigenen Wünschen steht Hazel vor einer unmöglichen Entscheidung: Kann sie den Tod überlisten, um den König zu retten? Und welchen Preis wird sie dafür zahlen müssen?


Der Epilog hat mich vollkommen überrascht – damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Abgesehen davon zog sich die Geschichte stellenweise stark, wirkte dann aber plötzlich wieder wirr. Hazels Gedanken und Entscheidungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar und schienen viele der Probleme erst zu verursachen, die später gelöst werden mussten.
An Intelligenz mangelt es ihr nicht: Allein ihre Fähigkeit, ein Buch einmal zu lesen und sich alles zu merken, spricht dafür. Umso frustrierender waren jedoch die vielen unüberlegten Entscheidungen, die auf teils konstruierten Beweggründen basierten und mich mehr als einmal die Augen verdrehen ließen.