Optisch ein Highlight, inhaltlich leider eher durchwachsen
„Das Dreizehnte Kind“ von Erin A. Craig überzeugt zunächst mit einer düsteren, stimmungsvollen Atmosphäre. Schon das Cover und die Gestaltung des Buches sind ein echter Hingucker: Die vielen Kerzen symbolisieren Leben, Vergänglichkeit, Licht und Dunkelheit – Motive, die sich durch die Geschichte ziehen. Auch Farbschnitt und Buchrücken sind wunderschön, sodass das Buch optisch ein echtes Highlight im Regal ist.
Inhaltlich konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte spielt mehr im Stil historischer Fantasy als in einer ausgeprägten Fantasywelt – ein richtiges Worldbuilding fehlt. Stattdessen liegt der Fokus stark auf dem Leben als Heilerin und dem Umgang mit Krankheiten. Das ist auf der einen Seite interessant, aber auf Dauer leider etwas monoton. Der Fantasyanteil ist deutlich geringer, als ich erwartet hatte.
Das Erzähltempo ist sehr langsam, gerade im ersten Teil zieht sich die Handlung. Viele Szenen hätten gekürzt werden können, um der Geschichte mehr Schwung zu verleihen. Abgesehen von Hazel bleiben die Charaktere recht blass, wodurch man emotional nur schwer Zugang zu ihnen findet. Erst im zweiten Teil nimmt die Handlung etwas an Dynamik zu, und es entstehen spannendere Entwicklungen. Thematisch behandelt das Buch wichtige Aspekte wie Selbstbestimmung und Erwachsenwerden, die jedoch leider nicht immer packend vermittelt werden.
FAZIT: Optisch ein wunderschön gestaltetes Buch mit einer intensiven, düsteren Stimmung, inhaltlich jedoch eher trocken. Fans von historischer Fantasy mit Fokus auf Alltagsleben und Heilerarbeit könnten Gefallen finden, wer jedoch auf ein ausgeprägtes Worldbuilding oder märchenhafte Fanatasy gehofft hat, wird eher enttäuscht sein.
Inhaltlich konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte spielt mehr im Stil historischer Fantasy als in einer ausgeprägten Fantasywelt – ein richtiges Worldbuilding fehlt. Stattdessen liegt der Fokus stark auf dem Leben als Heilerin und dem Umgang mit Krankheiten. Das ist auf der einen Seite interessant, aber auf Dauer leider etwas monoton. Der Fantasyanteil ist deutlich geringer, als ich erwartet hatte.
Das Erzähltempo ist sehr langsam, gerade im ersten Teil zieht sich die Handlung. Viele Szenen hätten gekürzt werden können, um der Geschichte mehr Schwung zu verleihen. Abgesehen von Hazel bleiben die Charaktere recht blass, wodurch man emotional nur schwer Zugang zu ihnen findet. Erst im zweiten Teil nimmt die Handlung etwas an Dynamik zu, und es entstehen spannendere Entwicklungen. Thematisch behandelt das Buch wichtige Aspekte wie Selbstbestimmung und Erwachsenwerden, die jedoch leider nicht immer packend vermittelt werden.
FAZIT: Optisch ein wunderschön gestaltetes Buch mit einer intensiven, düsteren Stimmung, inhaltlich jedoch eher trocken. Fans von historischer Fantasy mit Fokus auf Alltagsleben und Heilerarbeit könnten Gefallen finden, wer jedoch auf ein ausgeprägtes Worldbuilding oder märchenhafte Fanatasy gehofft hat, wird eher enttäuscht sein.