Tolle Idee, schlechte Umsetzung
„Flammensturm“ ist der erst Teil der Reihe „Das Fundbüro der verlorenen Schätze“. Es ist eine Reihe für Erstleser mit der Besonderheit, dass der Leser entscheidet, wie die Geschichte verläuft. Das Hardcover von Mascha Matysiak enthält Illustrationen von Nikolai Renger und ist 2026 beim Ravensburger Verlag erschienen.
Die Szenerie – der Europapark in Rust – gefällt mir sehr gut und war für mich der ausschlaggebende Grund, warum ich diese Buch für meine Kinder haben wollte. Schon das Cover ist eine Anspielung auf Deutschlands berühtemsten Freizeitpark und auch in der Geschichte selbst erkennt der Leser einige Orte wieder – vorausgesetzt natürlich, er war schon einmal dort.
Die Figuren sind kaum ausgearbeitet, was bei einem Kinderbuch vollkommen in Ordnung ist. Leider sind auch die Beziehungen untereinander extrem flach gehalten, was für mich die Geschichte wenig glaubwürdig macht. Wenn nicht erklärt wird, warum die einzelnen Figuren sich gegenseitig vertrauen und die Kinder sich in einem Freizeitpark so frei in eigentlich für die Öffentlichkeit gesperrten Bereichen aufhalten dürfen, schmälert das den Grad der Nahvollziehbarkeit doch sehr.
Leider hat mich die Geschichte an sich sehr wenig überzeugt. Ich habe selbst in meiner Jugend viele solcher Bücher gelesen und kann mich noch gut erinnern und somit vergleichen. Die Handlung hier ist leider sehr abgehakt. Besonders an den Stellen, an denen der Leser selbst entscheidet, wie es weiter geht, haben leider keinen guten Übergang. Auch die Rätsel kommen leider viel zu kurz. Beim ersten Rätsel war mir absolut nicht klar, wie es zu lösen ist. Und wenn mir als Erwachsenem das nicht klar ist, wie soll ein Kind das dann schaffen. Da die richtige Lösung zum Weiterlesen nicht benötigt wird, ist das für das Lesen total egal. Aber wo bleibt da denn der Spaß? Warum soll ich das Rätsel lösen, wenn es unnötig ist? Eine stärkere Einbindung der Lösungen hätte ich besser gefunden. Um Frust bei den kleinen Lesern zu vermeiden, könnten die Lösungen ja hinten im Buch mit einer Erklärung aufgelistet werden.
Meine zwölfjährige Tochter hat folgende Meinung zum Buch:
Ich finde es toll, dass man selbst aussuchen darf. Das Thema ist spannend aber am Ende ging es irgendwie schnell. Ich würde mich über ein weiteres Buch freuen.
Mein achtjähriger Sohn (Erstleser) hat sich das Buch geschnappt, obwohl es gar nicht für ihn gedacht war. Er hat gleich motiviert mit dem Lesen angefangen aber nach der zweiten Doppelseite war ihm das viele Blättern zu blöd und er hat das Buch wieder weg gelegt und nicht mehr angerührt.
Fazit: Leider möchte ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Durch die abgehakte Handlung lässt es sich nicht flüssig lesen und wegen der unnötigen Rätsel sinkt der Ratespaß gegen Null. Da gibt es eindeutig bessere Bücher, vor allem für Erstleser.
Die Szenerie – der Europapark in Rust – gefällt mir sehr gut und war für mich der ausschlaggebende Grund, warum ich diese Buch für meine Kinder haben wollte. Schon das Cover ist eine Anspielung auf Deutschlands berühtemsten Freizeitpark und auch in der Geschichte selbst erkennt der Leser einige Orte wieder – vorausgesetzt natürlich, er war schon einmal dort.
Die Figuren sind kaum ausgearbeitet, was bei einem Kinderbuch vollkommen in Ordnung ist. Leider sind auch die Beziehungen untereinander extrem flach gehalten, was für mich die Geschichte wenig glaubwürdig macht. Wenn nicht erklärt wird, warum die einzelnen Figuren sich gegenseitig vertrauen und die Kinder sich in einem Freizeitpark so frei in eigentlich für die Öffentlichkeit gesperrten Bereichen aufhalten dürfen, schmälert das den Grad der Nahvollziehbarkeit doch sehr.
Leider hat mich die Geschichte an sich sehr wenig überzeugt. Ich habe selbst in meiner Jugend viele solcher Bücher gelesen und kann mich noch gut erinnern und somit vergleichen. Die Handlung hier ist leider sehr abgehakt. Besonders an den Stellen, an denen der Leser selbst entscheidet, wie es weiter geht, haben leider keinen guten Übergang. Auch die Rätsel kommen leider viel zu kurz. Beim ersten Rätsel war mir absolut nicht klar, wie es zu lösen ist. Und wenn mir als Erwachsenem das nicht klar ist, wie soll ein Kind das dann schaffen. Da die richtige Lösung zum Weiterlesen nicht benötigt wird, ist das für das Lesen total egal. Aber wo bleibt da denn der Spaß? Warum soll ich das Rätsel lösen, wenn es unnötig ist? Eine stärkere Einbindung der Lösungen hätte ich besser gefunden. Um Frust bei den kleinen Lesern zu vermeiden, könnten die Lösungen ja hinten im Buch mit einer Erklärung aufgelistet werden.
Meine zwölfjährige Tochter hat folgende Meinung zum Buch:
Ich finde es toll, dass man selbst aussuchen darf. Das Thema ist spannend aber am Ende ging es irgendwie schnell. Ich würde mich über ein weiteres Buch freuen.
Mein achtjähriger Sohn (Erstleser) hat sich das Buch geschnappt, obwohl es gar nicht für ihn gedacht war. Er hat gleich motiviert mit dem Lesen angefangen aber nach der zweiten Doppelseite war ihm das viele Blättern zu blöd und er hat das Buch wieder weg gelegt und nicht mehr angerührt.
Fazit: Leider möchte ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Durch die abgehakte Handlung lässt es sich nicht flüssig lesen und wegen der unnötigen Rätsel sinkt der Ratespaß gegen Null. Da gibt es eindeutig bessere Bücher, vor allem für Erstleser.