Bisschen Luft nach oben

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2ba84! Avatar

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Die Geschichte spielt im Jahr 2225. Es gibt mehrere Kolonien im All, und mit Alan Bishop steht ein Ermittler im Mittelpunkt, der einem Fall nachgeht, bei dem schnell klar wird, dass nicht alles so einfach ist, wie es zunächst scheint. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Am Anfang war ich wirklich begeistert. Die Welt, die aufgebaut wird, die Richtung, in die sich alles bewegt – das hat sich gut gelesen und war spannend.

Mit der Zeit hatte ich aber das Gefühl, dass die Dialoge sehr klischeehaft wurden. Vieles klang so, wie man es aus ähnlichen Sci-Fi-Geschichten kennt. Nicht falsch, aber sehr erwartbar. Dadurch ging für mich ein Teil der Spannung verloren, obwohl die Geschichte an sich weiterhin interessant blieb.

Trotzdem möchte ich das Buch nicht schlechtreden. Die Idee ist gut, die Geschichte funktioniert, und man merkt, dass da jemand schreibt, der weiß, was er erzählen will. Für mich fühlt es sich eher so an, als stünde der Autor an einem Punkt, an dem er noch mehr aus seinen Figuren und Dialogen rausholen kann.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was noch kommt – denn die Grundlage stimmt, und das Potenzial ist da.