Sci Fi Krimi
Das Ganymed Fragment von David Reimer hat mich schon auf den ersten Seiten gepackt. Detektiv Alan Bishop steht im Zentrum einer Geschichte, die mit jeder Seite an Tiefe gewinnt. Neben spannenden Thriller-Elementen greift der Roman auch politische Themen und moralische Fragen auf, was ihn zu weit mehr als einem klassischen Sci-Fi-Krimi macht. Die Mischung funktioniert hervorragend und schafft von Anfang an eine dichte, leicht unheilvolle Atmosphäre.
Alan Bishop ist ein Charakter, der im Gedächtnis bleibt. Er ist clever, aber kein Übermensch, gerecht, aber nicht fehlerlos. Seine Menschlichkeit macht ihn greifbar, und man begleitet ihn beim Lesen fast wie einen realen Menschen. Besonders gelungen ist, wie Reimer die langsam wachsende Unsicherheit beschreibt. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr misstraut man jeder Figur und jedem Hinweis. Das erzeugt eine glaubwürdige und beklemmende Spannung.
Der Schreibstil ist präzise, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Reimer führt seine Leserinnen und Leser sicher durch eine düstere Welt, die technisch detailliert, aber nie überfordernd beschrieben wird. Man hat alles klar vor Augen und spürt zugleich die zunehmende Paranoia, die den Roman prägt.
Für mich ist Das Ganymed Fragment eines der eindrucksvollsten Sci-Fi-Highlights des letzten Jahres. Intelligent konstruiert, atmosphärisch dicht und mit einem Helden, der Ecken und Kanten hat.
Alan Bishop ist ein Charakter, der im Gedächtnis bleibt. Er ist clever, aber kein Übermensch, gerecht, aber nicht fehlerlos. Seine Menschlichkeit macht ihn greifbar, und man begleitet ihn beim Lesen fast wie einen realen Menschen. Besonders gelungen ist, wie Reimer die langsam wachsende Unsicherheit beschreibt. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr misstraut man jeder Figur und jedem Hinweis. Das erzeugt eine glaubwürdige und beklemmende Spannung.
Der Schreibstil ist präzise, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Reimer führt seine Leserinnen und Leser sicher durch eine düstere Welt, die technisch detailliert, aber nie überfordernd beschrieben wird. Man hat alles klar vor Augen und spürt zugleich die zunehmende Paranoia, die den Roman prägt.
Für mich ist Das Ganymed Fragment eines der eindrucksvollsten Sci-Fi-Highlights des letzten Jahres. Intelligent konstruiert, atmosphärisch dicht und mit einem Helden, der Ecken und Kanten hat.