Sci-Fi meets Krimi
„Das Ganymed Fragment“ von David Reimer ist ein gelungener Mix aus Science-Fiction und Krimi, der mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Der Einstieg in die Geschichte hat bei mir einige Seiten gedauert, doch sobald ich mich in die Welt der Raumstation Ceres und die düstere Atmosphäre hineingefunden hatte, war ich gefesselt. Besonders reizvoll fand ich die Idee, einen klassischen Kriminalfall in ein Science-Fiction-Szenario zu verlegen – das war für mich ein frischer Ansatz und hat das Lesen zu einem echten Vergnügen gemacht.
Die Handlung ist durchgehend spannend und überraschend. Im Gegensatz zu vielen anderen Sci-Fi-Romanen, bei denen man oft schnell ahnt, wohin die Reise geht, hat mich David Reimer hier oft überrascht. Die Charaktere sind gut durchdacht und haben Persönlichkeit, allen voran der Ermittler Alan Bishop, dessen Entwicklung man als Leser:in mitverfolgen kann. Die Welt, die Reimer schafft, ist faszinierend und detailreich – ein brutaler Industriekomplex, geprägt von Korruption und Machtkämpfen, der sofort eine bedrückende, aber auch fesselnde Atmosphäre schafft.
Der Schreibstil ist zweifellos detailreich und zeigt, wie viel Mühe der Autor in den Weltbau und die Charaktere gesteckt hat. Allerdings haben mich die vielen Details manchmal aus der Spannung gebracht, da ich mich gelegentlich mehr auf die Handlung konzentrieren wollte. Ein kleiner Wermutstropfen waren leider einige Rechtschreibfehler, die das Lesevergnügen etwas getrübt haben. Dennoch: Es ist ein großes Plus, dass das Buch im Original auf Deutsch verfasst wurde. Die Sprache wirkt natürlich und nutzt viele Nuancen, die in Übersetzungen oft verloren gehen.
Fazit: „Das Ganymed Fragment“ ist ein empfehlenswerter Roman für alle, die Science-Fiction mit psychologischer Tiefe und einer großen Portion Krimi mögen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne und freue mich auf weitere Werke des Autors!
Die Handlung ist durchgehend spannend und überraschend. Im Gegensatz zu vielen anderen Sci-Fi-Romanen, bei denen man oft schnell ahnt, wohin die Reise geht, hat mich David Reimer hier oft überrascht. Die Charaktere sind gut durchdacht und haben Persönlichkeit, allen voran der Ermittler Alan Bishop, dessen Entwicklung man als Leser:in mitverfolgen kann. Die Welt, die Reimer schafft, ist faszinierend und detailreich – ein brutaler Industriekomplex, geprägt von Korruption und Machtkämpfen, der sofort eine bedrückende, aber auch fesselnde Atmosphäre schafft.
Der Schreibstil ist zweifellos detailreich und zeigt, wie viel Mühe der Autor in den Weltbau und die Charaktere gesteckt hat. Allerdings haben mich die vielen Details manchmal aus der Spannung gebracht, da ich mich gelegentlich mehr auf die Handlung konzentrieren wollte. Ein kleiner Wermutstropfen waren leider einige Rechtschreibfehler, die das Lesevergnügen etwas getrübt haben. Dennoch: Es ist ein großes Plus, dass das Buch im Original auf Deutsch verfasst wurde. Die Sprache wirkt natürlich und nutzt viele Nuancen, die in Übersetzungen oft verloren gehen.
Fazit: „Das Ganymed Fragment“ ist ein empfehlenswerter Roman für alle, die Science-Fiction mit psychologischer Tiefe und einer großen Portion Krimi mögen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne und freue mich auf weitere Werke des Autors!