Reichtum, der tötet, aber nicht fesselt
Die Privatdetektivin Colomba Caselli ermittelt gemeinsam mit ihrem etwas eigenwilligen, aber genialen Partner Dante Torre in der Welt der Superreichen. Jemand hat es auf diese abgesehen. Ihre gemeinsamen Ermittlungen beginnen mit dem Tod des Ex-Fußballstars und steinreichen Jesus Martinez, der tot in seiner Kyrosauna aufgefunden wurde. Es wird schnell klar, dass er nicht das einzige Opfer bleiben wird. Will sich jemand an den Reichen wegen ihres Reichtums rächen oder steckt mehr dahinter?
Der zunächst packende Thriller, der Thrill und Gesellschaftskritik miteinander verbindet, kann am Ende seinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.
Zum einen hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Mir war er teilweise zu beschreibend und detailliert. Das war schlecht für den Lesefluss und die Spannung. Andererseits verlor sich die Handlung auch in Nebenschauplätze, die zu viel Raum neben der ansonsten gut konstruierten Geschichte einnahmen. Etwas weniger Liebesprobleme und etwas mehr Ermittlerarbeit hätten dem Handlungs- und Spannungsaufbau gutgetan.
Zudem konnte mich die Personenzeichnung auch nicht ganz von sich überzeugen, da sie mir zu oberflächlich und nicht tiefgründig genug war. Man erfährt zwar viel über Colomba, aber Dante bleibt etwas im Dunkeln und wirkt eher wie ein Nebencharakter, obwohl er der interessantere Part der beiden ist.
Der Aufbau und die Entwicklung der Handlung sind hingegen gut gelungen. Dieser Thriller ist klug durchdacht. Er hat Spannungs- und Überraschungsmomente. Das Interesse an der Lösung des Rätsels, wer es auf die Reichen abgesehen hat, bleibt bis zum Ende erhalten. Lediglich hätte ich mir gewünscht, dass der gesellschaftskritische Teil etwas mehr Raum einnimmt.
Kurz gesagt, überzeugt das "Gesetz der Elite" vor allem durch seine Handlung und das Ermittlerduo, wobei es Schwächen im Spannungsaufbau und in der Figurenzeichnung hat.
Der zunächst packende Thriller, der Thrill und Gesellschaftskritik miteinander verbindet, kann am Ende seinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.
Zum einen hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Mir war er teilweise zu beschreibend und detailliert. Das war schlecht für den Lesefluss und die Spannung. Andererseits verlor sich die Handlung auch in Nebenschauplätze, die zu viel Raum neben der ansonsten gut konstruierten Geschichte einnahmen. Etwas weniger Liebesprobleme und etwas mehr Ermittlerarbeit hätten dem Handlungs- und Spannungsaufbau gutgetan.
Zudem konnte mich die Personenzeichnung auch nicht ganz von sich überzeugen, da sie mir zu oberflächlich und nicht tiefgründig genug war. Man erfährt zwar viel über Colomba, aber Dante bleibt etwas im Dunkeln und wirkt eher wie ein Nebencharakter, obwohl er der interessantere Part der beiden ist.
Der Aufbau und die Entwicklung der Handlung sind hingegen gut gelungen. Dieser Thriller ist klug durchdacht. Er hat Spannungs- und Überraschungsmomente. Das Interesse an der Lösung des Rätsels, wer es auf die Reichen abgesehen hat, bleibt bis zum Ende erhalten. Lediglich hätte ich mir gewünscht, dass der gesellschaftskritische Teil etwas mehr Raum einnimmt.
Kurz gesagt, überzeugt das "Gesetz der Elite" vor allem durch seine Handlung und das Ermittlerduo, wobei es Schwächen im Spannungsaufbau und in der Figurenzeichnung hat.