Das Leben in die Hand nehmen…
Protagonist Éric führt ein eher tristes Leben als Einzelgänger. Beruflich hat er sich in seiner Firma hochgearbeitet, seine Kontakte beschränken sich im Wesentlichen zu Kollegen während der Arbeitszeit. Sein Privatleben ist nicht spektakulärer. Sein Sohn lebt bei seiner Ex-Frau, deren neuer Partner scheint bereits die Vaterrolle zu übernehmen. Das Verhältnis zu seiner Mutter erscheint zudem schwierig, denn sie gibt ihm die Schuld am Tod des geliebten Vaters.
Die erste Veränderung in Érics Leben ist ein unerwartetes Jobangebot einer ehemaligen Klassenkameradin. Amélie wird seine Chefin und zunächst gestaltet sich das neue Berufsleben mit vielen Auslandsreisen erfolgreich. Auf einer gemeinsamen Geschäftsreise nach Südkorea fühlt sich Éric zunehmend schlapp und ausgebrannt. Dort, auf den Straßen Seouls, landet er in einem Happy Life – ein Ort, das die eigene Fake-Beerdigung als Selbsthilfe-Ritual durchführt. Spontan lässt er sich auf diese neue und unbekannte Erfahrung ein und spürt während der Zeremonie, umgeben von Dunkelheit und Stille, worauf es im Leben tatsächlich ankommt.
Nach dieser Erfahrung hinterfragt Éric sein Leben: Er kündigt seinen Job und nimmt sich Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Jetzt ist er bereit, sich um seinen Sohn zu kümmern und er klärt die Beziehung zu seiner Mutter. Das koreanische Ritual der eigenen inszenierten Beerdigung importiert er nach Frankreich und durch diesen Neuanfang findet er nicht nur sein eigenes Glück, sondern kann auch anderen Menschen helfen.
Wie auch in seinen bisher veröffentlichten Romanen gelingt es Bestsellerautor David Foenkinos mit seinen scharf gezeichneten Charakteren zu überzeugen. Die Story wird nicht reißerisch aufbereitet, vielmehr geht es um die leise und tiefgründige Auseinandersetzung mit Lebenswegen, verpassten Chancen und unerwarteten Neuanfängen. Auch schwierige Themen wie Verlust und innere Leere bringt der Autor in eine präzise und flüssig zu lesende Sprache, in der immer wieder feiner Humor durchschimmert, ohne jemals ins Melancholische abzudriften.
Foenkinos Figuren wirken stets authentisch. Érics Ängste und inneren Kämpfe werden nachvollziehbar beschrieben, auch die Nebenfiguren tragen zur Lebendigkeit des Erzählten bei.
Manchmal muss man sein Leben in die Hand nehmen und Veränderungen zulassen, um glücklich zu werden…
Die erste Veränderung in Érics Leben ist ein unerwartetes Jobangebot einer ehemaligen Klassenkameradin. Amélie wird seine Chefin und zunächst gestaltet sich das neue Berufsleben mit vielen Auslandsreisen erfolgreich. Auf einer gemeinsamen Geschäftsreise nach Südkorea fühlt sich Éric zunehmend schlapp und ausgebrannt. Dort, auf den Straßen Seouls, landet er in einem Happy Life – ein Ort, das die eigene Fake-Beerdigung als Selbsthilfe-Ritual durchführt. Spontan lässt er sich auf diese neue und unbekannte Erfahrung ein und spürt während der Zeremonie, umgeben von Dunkelheit und Stille, worauf es im Leben tatsächlich ankommt.
Nach dieser Erfahrung hinterfragt Éric sein Leben: Er kündigt seinen Job und nimmt sich Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Jetzt ist er bereit, sich um seinen Sohn zu kümmern und er klärt die Beziehung zu seiner Mutter. Das koreanische Ritual der eigenen inszenierten Beerdigung importiert er nach Frankreich und durch diesen Neuanfang findet er nicht nur sein eigenes Glück, sondern kann auch anderen Menschen helfen.
Wie auch in seinen bisher veröffentlichten Romanen gelingt es Bestsellerautor David Foenkinos mit seinen scharf gezeichneten Charakteren zu überzeugen. Die Story wird nicht reißerisch aufbereitet, vielmehr geht es um die leise und tiefgründige Auseinandersetzung mit Lebenswegen, verpassten Chancen und unerwarteten Neuanfängen. Auch schwierige Themen wie Verlust und innere Leere bringt der Autor in eine präzise und flüssig zu lesende Sprache, in der immer wieder feiner Humor durchschimmert, ohne jemals ins Melancholische abzudriften.
Foenkinos Figuren wirken stets authentisch. Érics Ängste und inneren Kämpfe werden nachvollziehbar beschrieben, auch die Nebenfiguren tragen zur Lebendigkeit des Erzählten bei.
Manchmal muss man sein Leben in die Hand nehmen und Veränderungen zulassen, um glücklich zu werden…