Innehalten und neu anfangen
Zwanzig Jahre ist Éric Kherson schon im gleichen Betrieb und es ging in der Karriereleiter stetig bergauf. Er ist Geschäftsführer des Konzerns, als er von einer früheren Mitschülerin ein Angebot erhält: Amélie Mortiers ist Staatssekretärin im Ministerium für Außenhandel und sucht einen zuverlässigen Mitarbeiter, der sie auf ihren vielen Auslandsreisen begleiten soll. Trotz schrecklicher Flugangst reizt ihn die neue Aufgabe und er sagt zu. Èrics erste Reise mit Amélie geht nach Seoul, wo sie sich mit einem einflussreichen Mann von Samsung treffen sollten. Um seine Gedanken zu ordnen macht Éric vor dem Meeting noch einen Spaziergang. Dabei fällt ihm ein Laden mit dem Schriftzug „Happy Life“ auf, den er aus reiner Neugierde aufsucht. Das Erlebnis seiner eigenen Beerdigung, das er dort hatte, stimmte ihn so nachdenklich, dass er zu einem völlig anderen Menschen wurde. Wieder zu Hause möchte er seine Erfahrung weitergeben und macht sich selbständig. Das Glück ist Éric wohlgesinnt, denn eines Tages möchte auch Amélie das Gefühl der eigenen Beerdigung erleben …
David Foenkinos, geb. 1974 in Paris, ist ein französischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur, der an der Sorbonne Literatur und Musik studierte. Er hat bisher über zwanzig Bücher geschrieben, die in über vierzig Sprachen übersetzt wurden und für die er in Frankreich bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Einige seiner Romane hat er, zusammen mit seinem Bruder Stéphane, selbst verfilmt. Sein letztes Werk „La vie heureuse“ (2024 Gallimard) wurde jetzt ins Deutsche übersetzt und erscheint am 04.09.2025 unter dem Titel „Das glückliche Leben“ beim Verlag Kiepenheuer & Witsch. Foenkinos lebt in Paris.
Wie so oft bei Foenkinos ist auch in diesem Roman eine gewisse Melancholie zu spüren und das Thema Tod ist mit einer Prise Humor gewürzt. Als Leser begleitet man Èric Kherson, den Protagonisten, bei seinen Aktivitäten und ist somit stets hautnah am Geschehen. Auch hier, wie meist bei Foenkinos, ist die männliche Hauptfigur etwas unschlüssig in seinem Tun und findet häufig keine Worte, ist aber immer sehr sympathisch. Der Schreibstil ist klar, präzise und schnörkellos, dennoch humorvoll und emotionsgeladen und passt ausgezeichnet zum Geschehen. Trotz meist melancholischer Grundstimmung gibt es ein hoffnungsvolles und glückverheißendes Ende, das den Leser nachdenklich zurücklässt.
Fazit: Ein typischer Foenkinos: Das Thema Tod gewürzt mit ironischem Humor und mit hoffnungsvollem Blick in die Zukunft.
David Foenkinos, geb. 1974 in Paris, ist ein französischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur, der an der Sorbonne Literatur und Musik studierte. Er hat bisher über zwanzig Bücher geschrieben, die in über vierzig Sprachen übersetzt wurden und für die er in Frankreich bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Einige seiner Romane hat er, zusammen mit seinem Bruder Stéphane, selbst verfilmt. Sein letztes Werk „La vie heureuse“ (2024 Gallimard) wurde jetzt ins Deutsche übersetzt und erscheint am 04.09.2025 unter dem Titel „Das glückliche Leben“ beim Verlag Kiepenheuer & Witsch. Foenkinos lebt in Paris.
Wie so oft bei Foenkinos ist auch in diesem Roman eine gewisse Melancholie zu spüren und das Thema Tod ist mit einer Prise Humor gewürzt. Als Leser begleitet man Èric Kherson, den Protagonisten, bei seinen Aktivitäten und ist somit stets hautnah am Geschehen. Auch hier, wie meist bei Foenkinos, ist die männliche Hauptfigur etwas unschlüssig in seinem Tun und findet häufig keine Worte, ist aber immer sehr sympathisch. Der Schreibstil ist klar, präzise und schnörkellos, dennoch humorvoll und emotionsgeladen und passt ausgezeichnet zum Geschehen. Trotz meist melancholischer Grundstimmung gibt es ein hoffnungsvolles und glückverheißendes Ende, das den Leser nachdenklich zurücklässt.
Fazit: Ein typischer Foenkinos: Das Thema Tod gewürzt mit ironischem Humor und mit hoffnungsvollem Blick in die Zukunft.