Wenn es so einfach wäre,....
Nachdem ich David Foenkinos „Charlotte“, einen Roman über das Leben von Charlotte Salomon gelesen hatte, war ich sehr begeistert. Deshalb wollte ich auch den neuen Roman lesen, zumal der Titel vielversprechend klingt. Das schön gestaltete Cover unterstreicht den Titel, mir jedoch fehlt der Bezug zum Inhalt.
Als Éric in Seoul zufällig das Happy-Life entdeckt, in dem die eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird, lässt er sich spontan darauf ein. Diese existenzielle Erfahrung verändert sein Leben, d.h. Éric entscheidet sich für einen Neuanfang.
Im ersten Teil ist die Erzählweise eher sachlich, denn außer Arbeit ist Éric nicht viel geblieben. Mit der Reise nach Südkorea verändert sich nicht nur sein Verhalten, sondern auch die Erzählung, denn nun stehen die Gefühle, die Einstellung zum Leben und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit im Vordergrund.
Der zentrale Punkt in diesem Roman ist Érics Fake-Beerdigung. Sehr gern hätte ich noch mehr über diese in Korea verbreitete Ritual erfahren. Die wenigen Anhaltspunkte reichen jedoch aus, um sich Gedanken über eine Würdigung des eigenen Lebens und der Grabinschrift zu machen.
Érics Neuanfang ist radikal, vielleicht auch begünstigt durch die Tatsache, dass Corona das öffentliche Leben lahmlegte und damit die Herausforderungen an jeden Einzelnen hoch waren. Natürlich gibt es ein gutes Ende und natürlich gehört dazu auch eine neue Liebe und manches andere. Auch hier hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht.
Einen Neuanfang wagen, das ist eine gute Idee, lässt sich aber leider nicht immer so leicht umsetzen, wie es dem relativ ungebundenen und gut situierten Protagonisten in diesem Roman gelingt.
Fazit: ein angenehm zu lesender Roman
Als Éric in Seoul zufällig das Happy-Life entdeckt, in dem die eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird, lässt er sich spontan darauf ein. Diese existenzielle Erfahrung verändert sein Leben, d.h. Éric entscheidet sich für einen Neuanfang.
Im ersten Teil ist die Erzählweise eher sachlich, denn außer Arbeit ist Éric nicht viel geblieben. Mit der Reise nach Südkorea verändert sich nicht nur sein Verhalten, sondern auch die Erzählung, denn nun stehen die Gefühle, die Einstellung zum Leben und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit im Vordergrund.
Der zentrale Punkt in diesem Roman ist Érics Fake-Beerdigung. Sehr gern hätte ich noch mehr über diese in Korea verbreitete Ritual erfahren. Die wenigen Anhaltspunkte reichen jedoch aus, um sich Gedanken über eine Würdigung des eigenen Lebens und der Grabinschrift zu machen.
Érics Neuanfang ist radikal, vielleicht auch begünstigt durch die Tatsache, dass Corona das öffentliche Leben lahmlegte und damit die Herausforderungen an jeden Einzelnen hoch waren. Natürlich gibt es ein gutes Ende und natürlich gehört dazu auch eine neue Liebe und manches andere. Auch hier hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht.
Einen Neuanfang wagen, das ist eine gute Idee, lässt sich aber leider nicht immer so leicht umsetzen, wie es dem relativ ungebundenen und gut situierten Protagonisten in diesem Roman gelingt.
Fazit: ein angenehm zu lesender Roman