Melancholischer Abschied und die Chance auf einen Neuanfang

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schnaeppchenjaegerin Avatar

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Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Christina geschildert, wodurch man sie nahbar wirkt. Es ist zu spüren, wie aufgewühlt sie ist, als sie in das Haus ihrer Großmutter zurückkehrt, wo sie aufgewachsen ist. Es ist ein Stück Heimat, aber sie möchte gar nicht da sein.
Die gegenwärtige Situation wird mit den Erinnerungen von Christina vermischt. Die Übergänge sind abrupt, was ihre wirren Gefühle noch betont. Der Schreibstil ist darüber hinaus bildhaft, so dass das Setting mit Haus und Garten leicht vorstellbar wird. Die Stimmung ist melancholisch, denn es geht um Trauer, um Abschiednehmen und darum, den eigenen Weg zu finden.
Christinas Großmutter Anni war eine starke Frau, die immer gearbeitet hat. Christina ist im Gegensatz zu ihr freier, sie hat die Wahl, was sie machen möchte. Wird sie ihren eigenen Lebensweg finden? Ich bin gespannt.