Zwischen Erinnerung und Freiheit

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apfelmaus Avatar

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Der Roman fängt die stille Wärme des Spätsommers ein, während Christina das Haus ihrer Großmutter übernimmt. Annis Lebensgeschichte – geprägt von Zähigkeit, Pflichtbewusstsein und Migration – entfaltet sich in jedem Bild, jeder Handlung. Die Erzählung ist zugleich atemlos und ruhig, lässt den Leser das Gewicht der Vergangenheit und die leisen Freuden des Alltags spüren. Das Buch hinterlässt den Eindruck, dass das „gute Leben“ nicht in Besitz oder Sicherheit liegt, sondern in der Fähigkeit, loszulassen und einen eigenen Ort zu finden.