Berührend
An einem verregneten Sonntag gelesen. Versunken im Buch. Als 59-jährige Frau, mit einem Leben voller Erfahrungen, Umwege, Brüche und Neuanfänge, habe ich dieses Buch mit einer gewissen Skepsis begonnen – und mit überraschend viel innerer Bewegung beendet.
Das gute Leben ist kein Ratgeber im klassischen Sinne und auch kein erhobener Zeigefinger. Vielmehr ist es eine ruhige, ehrliche Einladung, innezuhalten und sich selbst zuzuhören. Nadine Schneider schreibt klar, zugänglich und zugleich tiefgründig. Ihre Gedanken wirken nicht belehrend, sondern menschlich – fast so, als säße man mit einer klugen Freundin bei einer Tasse Tee am Küchentisch.
Besonders berührt hat mich, dass das Buch Raum lässt für Zweifel, für Unvollkommenheit und für das Älterwerden. Es geht nicht darum, alles „richtig“ zu machen, sondern stimmig. Nach Jahrzehnten des Funktionierens, der Verantwortung für andere und der Anpassung stellt dieses Buch leise, aber kraftvolle Fragen:
Was brauche ich wirklich? Was darf gehen? Was möchte ich mir selbst noch schenken?
Viele Passagen haben mich zum Nachdenken gebracht, manche habe ich zweimal gelesen. Nicht, weil sie kompliziert sind, sondern weil sie nachwirken. Das Buch schenkt keine schnellen Lösungen, aber es schenkt Klarheit – und das ist in dieser Lebensphase oft wertvoller.
Für mich ist Das gute Leben ein Buch, das man nicht einfach „durchliest“, sondern eines, das man mitnimmt. Es passt besonders gut zu Menschen, die mitten im Leben stehen oder auf einen langen Weg zurückblicken und sich fragen, wie die kommenden Jahre bewusst, ruhig und erfüllt gestaltet werden können.
Ein leises, kluges und wohltuendes Buch – ehrlich, ermutigend und zur richtigen Zeit gelesen.
Das gute Leben ist kein Ratgeber im klassischen Sinne und auch kein erhobener Zeigefinger. Vielmehr ist es eine ruhige, ehrliche Einladung, innezuhalten und sich selbst zuzuhören. Nadine Schneider schreibt klar, zugänglich und zugleich tiefgründig. Ihre Gedanken wirken nicht belehrend, sondern menschlich – fast so, als säße man mit einer klugen Freundin bei einer Tasse Tee am Küchentisch.
Besonders berührt hat mich, dass das Buch Raum lässt für Zweifel, für Unvollkommenheit und für das Älterwerden. Es geht nicht darum, alles „richtig“ zu machen, sondern stimmig. Nach Jahrzehnten des Funktionierens, der Verantwortung für andere und der Anpassung stellt dieses Buch leise, aber kraftvolle Fragen:
Was brauche ich wirklich? Was darf gehen? Was möchte ich mir selbst noch schenken?
Viele Passagen haben mich zum Nachdenken gebracht, manche habe ich zweimal gelesen. Nicht, weil sie kompliziert sind, sondern weil sie nachwirken. Das Buch schenkt keine schnellen Lösungen, aber es schenkt Klarheit – und das ist in dieser Lebensphase oft wertvoller.
Für mich ist Das gute Leben ein Buch, das man nicht einfach „durchliest“, sondern eines, das man mitnimmt. Es passt besonders gut zu Menschen, die mitten im Leben stehen oder auf einen langen Weg zurückblicken und sich fragen, wie die kommenden Jahre bewusst, ruhig und erfüllt gestaltet werden können.
Ein leises, kluges und wohltuendes Buch – ehrlich, ermutigend und zur richtigen Zeit gelesen.