Interessante Familiengeschichte mit Fokus auf Mutter-Tochter-Beziehungen
Nach dem Tod ihrer Oma Anni kehrt Christina zurück in das kleine Dorf nahe Nürnberg, in das Haus, in dem sie aufgewachsen ist und das nun ihr gehört. Auf einer anderen Zeitebene erfährt man von Anni. Wie sie als junge Frau und schwanger noch dazu aus Rumänien floh, auf der Suche nach einem guten Leben in Deutschland. Wie schwer es für sie war, in diesem fremden Land Fuß zu fassen mit einem Kleinkind. Wie stolz sie war, für Quelle zu arbeiten und wie sehr sie die Inhaberin Grete Schickedanz verehrte. Wie sie auf der Suche nach dem guten Leben und dem Streben danach oft aus den Augen verlor, was sie bereits erreicht hat. Deutlich wird aber auch, wie groß der Graben zwischen Anni und ihrer Tochter, Christinas Mama war, obwohl die beiden im Grunde doch sehr viel gemeinsam hatten. Und wie sehr Christina ihrer Mutter immer noch übel nimmt, dass diese sie einfach bei der Oma gelassen hat und nach Amerika gegangen ist, um dort zu leben.
Diese Geschichte beschreibt auf sehr einfühlsame Art und Weise, wie groß oft der Wunsch nach einem guten Leben ist und wie viel Menschen dafür bereit sind, aufzugeben. Sie erzählt aber auch davon, dass man seine Herkunft nicht abschütteln kann und dass es oft sehr schwer ist, in einem fremden Land wirklich anzukommen und sich zugehörig zu fühlen. Das Buch ist eine interessante Familiengeschichte, die den Fokus aber vor allem auf die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern legt.
Diese Geschichte beschreibt auf sehr einfühlsame Art und Weise, wie groß oft der Wunsch nach einem guten Leben ist und wie viel Menschen dafür bereit sind, aufzugeben. Sie erzählt aber auch davon, dass man seine Herkunft nicht abschütteln kann und dass es oft sehr schwer ist, in einem fremden Land wirklich anzukommen und sich zugehörig zu fühlen. Das Buch ist eine interessante Familiengeschichte, die den Fokus aber vor allem auf die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern legt.